Im Fernsehrat

ZDF

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat Angelika Niebler in den Jahren 2000, 2004 und 2008 in den Fernsehrat des Zweiten Deutschen Fernsehens berufen. Die Regierungschefs der Länder folgten dabei jeweils einem entsprechneden Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten (2000 und 2004: Dr. Edmund Stoiber; 2008: Dr. Günter Beckstein).

Das ZDF verfügt über einen Betriebshaushalt von rund 1,8 Mrd. Euro, hat etwa 3.600 feste Mitarbeiter (im Sendezentrum Mainz, im Hauptstadtstudio Berlin sowie in den 16 Inlands- und 19 Auslandsstudios) und strahlt jährlich rund 14.500 Sendungen aus.

Der Fernsehrat stellt Richtlinien für die Sendung des ZDF auf, wählt den Intendanten und berät ihn in Programmfragen. Das Gremium überwacht die Einhaltung der Programmrichtlinien und der im Rundfunkstaatsvertrag aufgestellten Grundsätze. Der Fernsehrat ist ferner Ansprechpartner der Zuschauer.

Der in der Medienpolitik als sehr einflußreich geltende ZDF-Fernsehrat setzt sich aus 77 Mitgliedern aus allen politischen und gesellschaftlichen Gruppen zusammen. Dazu zählen u.a. Vertreter der Bundesregierung, der 16 Bundesländer und der Kommunen, der Kirchen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, des Sports und der Umweltverbände.

Der Freistaat Bayern kann ein Mitglied der Staatsregierung in den Fernsehrat entsenden und hat ferner das Vorschlagsrecht für einen Vertreter der Freien Berufe. Hier fiel die Wahl auf Angelika Niebler, die "gelernte" Rechtsanwältin ist und somit dem Berufsstand der Freiberufler angehört.

Die Amtszeit des Fernsehrats, der in der Regel alle drei Monate im ZDF-Sendezentrum in Mainz zusammentritt, beträgt jeweils vier Jahre. Die laufende Amtsperiode dauert bis Juli 2012.

Angelika Niebler nimmt innerhalb des Fernsehrats folgende Funktionen wahr: