
Am 13. Juni 1999 wurde Angelika Niebler erstmals in das Europäische Parlament gewählt. Sie kandidierte damals auf Platz 3 der CSU-Liste.
Am 13. Juni 2004 und am 7. Juni 2009 wurde sie - beide Male auf Platz 2 der CSU-Liste - wiedergewählt.
Angelika Niebler gehört der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) an, die mit 265 von 736 Mitgliedern nun zum dritten Mal in Folge europaweit die meisten Wählerstimmen auf sich vereinen konnte. Von 1979 bis 1999 stellten die Sozialisten die größte Fraktion im Europäischen Parlament. Aus der Europawahl 1999 ging die EVP-Fraktion erstmals als stärkste Kraft hervor und stellte auch nach den Europawahlen 2004 und 2009 jeweils wieder die meisten Abgeordneten im Europäischen Parlament.
Seit November 1999 ist Angelika Niebler Parlamentarische Geschäftsführerin der CSU-Europagruppe und CDU/CSU-Gruppe. Ferner gehört sie dem Vorstand der CDU/CSU-Gruppe an, die mit 42 Abgeordneten die größte nationale Delegation im Europäischen Parlament stellt, und ist Mitglied im Vorstand der EVP-ED-Fraktion.
Um die einzelnen Sachthemen im Europäischen Parlament fachkundig behandeln zu können, werden sie vorab in Ausschüssen beraten. Jeder Gesetzesvorschlag wird vor den Lesungen im Plenum an die zuständigen Ausschüsse verteilt. Angelika Niebler ist seit 1999 ordentliches Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie sowie seit 2004 des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter. Ferner gehört sie als stellvertretendes Mitglied dem Rechtsausschuss an. Von 2007 bis Mitte 2009 war Angelika Niebler zudem Vorsitzende des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. Nähere Informationen zum Verfahren der parlamentarischen Arbeit erhalten Sie hier.
Das Europäische Parlament unterhält seit seiner Gründung enge Beziehungen zu allen nationalen Parlamenten in der Welt. Sie dienen der Stärkung der Demokratie. Zu diesem Zweck werden so genannte Interparlamentarische Delegationen gebildet. Jeder Europaabgeordnete ist ordentliches Mitglied in einer Delegation und stellvertretendes Mitglied in einer zweiten Delegation. Angelika Niebler ist seit 2009 Vorsitzende der Interparlamentarischen Delegation für die Beziehungen zur arabischen Halbinsel und stellvertretendes Mitglied der Interparlamentarischen Delegation für die Beziehungen zu Südafrika; nähere Informationen über die Interparlamentarische Delegation für die Beziehungen zur arabischen Halbinsel erhalten Sie hier.
Ferner engagiert sie sich in Brüssel und Straßburg als Schirmherrin der Europäischen Stiftung für Frühgeborene und Neugeborene mit Erkrankungen (EFCNI) für die Unterstützung von Familien mit Frühchen. Dazu gründete sie gemeinsam mit ihrem Kollegen, dem Kinderarzt Dr. Peter Liese, eine Interessensgruppe im Europäischen Parlament. Durch diese Initiative soll die Thematik der Frühgeburtlichkeit auf politischer Ebene in Europa aber auch in den einzelnen EU-Staaten mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung finden.