"Ilse Aigner ist eine erstklassige Besetzung für den CSU-Bezirksvorsitz Oberbayern und ein ermutigendes Signal an die Frauen in der FU und der CSU", kommentierte Dr. Angelika Niebler, Landesvorsitzende der Frauen-Union, die einstimmige Nominierung von Bundesministerin Ilse Aigner durch den CSU-Bezirksvorstand Oberbayern am heutigen Samstag. Erstmals übernimmt eine Frau die Verantwortung für den mit 44 000 Mitgliedern größten CSU-Bezirksverband.
Der bisherige Bezirksvorsitzende, Staatsminister Siegfried Schneider, lässt auf Grund seines Wechsels zur Bayerischen Landeszentrale für neue Medien seine Aufgaben als Bezirksvorsitzender mit Wirkung ab 17. März ruhen. In einer Sondersitzung des CSU-Bezirksvorstands wurde Ilse Aigner auf Vorschlag von Staatsminister Georg Fahrenschon einstimmig gebeten, ab diesem Datum die Geschäfte für den CSU-Bezirksverband kommissarisch zu führen und als neue Chefin beim Bezirksparteitag im Juli anzutreten.
"Wir sind mächtig stolz auf unsere Ilse", schwärmte Ulrike Scharf, Vorsitzende der Frauen-Union Oberbayern. "Durchsetzungsvermögen, Hartnäckigkeit und die Fähigkeit, für die Menschen gute Politik zu machen, zeichnen Ilse Aigner aus", so Scharf. "Sie ist eine fabelhafte Frau, die mit großer Verantwortung die CSU Oberbayern führen wird".
Mit der Wahl Aigners zur Bezirkschefin ist neben der oberpfälzischen Bezirksvorsitzenden Emilia Müller ein weiterer CSU-Bezirksverband unter weiblicher Führung. Im Jahr der Frau, das die CSU auf ihrem letzten Parteitag im Oktober 2010 beschlossen hatte, ist dies nach Ansicht der FU-Landeschefin Niebler ein starkes und ermutigendes Signal an die Frauen, sich für Führungspositionen in der Partei zur Verfügung zu stellen. Die reguläre Wahl Aigners findet am 23. Juli auf dem Bezirksparteitag in Traunreuth statt.