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EU-Strukturförderung - Keine reinen Betriebsverlagerungen mit Hilfe von EU-Geldern
Gegen die Förderung
von Standortverlagerungen innerhalb Europas mit EU-Geldern
setzt sich die CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament
bereits seit längerem ein. Jetzt hat auch Bundeswirtschaftminister
Michael Glos diese Forderung in einem Brief an die für
Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Danuta
Hübner bekräftigt.
Zentraler Punkt ist aus Sicht des Ministers die Schaffung
von besseren Instrumenten bei der Kontrolle von Förderungen,
um so eine Subventionierung von Investitionsverlagerungen
künftig ausschließen zu können. Bislang
waren die Möglichkeiten der Kommission nur sehr begrenzt,
eine Kontrolle auszuüben.
Auch die betroffenen Mitgliedsstaaten müssten besser
in die Entscheidung über die Genehmigung von Fördermitteln
einbezogen werden, forderte Glos in seinem Schreiben.
Selbstverständlich liege es weder in seiner Absicht,
den notwendigen Strukturwandel in einzelnen Mitgliedsstaaten
noch Verlagerungen generell zu behindern, stellte der
Minister klar. Vielmehr richte sich seine Initiative darauf,
Subventionsmissbrauch und reine Mitnahmeeffekte zu verhindern.
Das Thema Standortverlagerungen steht auch auf der Tagesordnung
der Verhandlungen zwischen Rat und Parlament über
die EU-Finanzplanung 2007 bis 2013. "Es ist dabei
gut zu wissen, dass das Europäische Parlament bei
seinen Forderungen auch aus den Mitgliedsstaaten unterstützt
wird. Insofern ist der Schritt von Wirtschaftsminister
Glos sehr zu begrüßen", so Angelika Niebler.
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