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Spitzenforschung in Deutschland - Besuch bei General Electric in Garching
Wenn es um Spitzenforschung
in Europa geht, zählt der Standort München zu
den ersten Adressen. Seit einigen Jahren ist hier auch
das amerikanische Unternehmen General Electric (GE) mit
einer Forschungseinrichtung vertreten. Gerade vor diesem
Hintergrund nutzte Angelika Niebler die Gelegenheit, sich
aus erster Hand über die Erfahrungen eines weltweit
führenden Technologieunternehmens mit der europäischen
Forschungspolitik zu informieren.
Im Juni 2004 hatte General Electric sein erstes viel
beachtetes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Europa
in Garching eröffnet. Dort konzentriert sich GE auf
Entwicklungsprojekte in Bereichen wie erneuerbare Energien,
bildgebende medizinische Diagnostik und Materialwissenschaft.
Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bilden innovative
Anwendungen für die Material- und Licht-Technologie.
In diesem Zusammenhang nimmt das Unternehmen auch an europäischen
Projekten teil.
Bei ihrem Besuch erhielt Angelika Niebler Einblick in
zwei Forschungsbereiche. So arbeitet GE u. a. an besonders
energieeffizienten Lokomotivmotoren. Dies kommt der Umwelt
und in Zeiten steigender Energiepreise dem Geldbeutel
der Kunden zu Gute. Auch die neu entwickelten Dachziegel
mit integrierten Solarzellen sind angesichts der Diskussion
über den effizienten Umgang mit Energie ein zukunftsweisender
Beitrag zur ressourcenschonendem Energieverbrauch.
Als wichtigste Anregung aus der Diskussion mit Mitarbeitern
des Entwicklungszentrums nahm Angelika Niebler den Hinweis
mit, dass die Teilnahmebedingungen für die europäischen
Projekte sollten stärker den Bedürfnissen der
Forscher vor Ort Rechnung getragen werden müssen.
Dieses ernst gemeinte Anliegen, das von Forschern in der
Privatwirtschaft ebenso geäußert werde wie
aus dem wissenschaftlichen Umfeld, stoße bei den
Parlamentariern in Brüssel auf offene Ohren, versicherte
Angelika Niebler abschließend.
Mehr Informationen im Internet unter:
http://www.research.ge.com/europe/index.shtml
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