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Forschungspolitisches Gespräch mit CSU-Landtagsfraktion

Die aktuellen Entwicklungen der europäischen Forschungspolitik standen im Mittelpunkt eines Gesprächs von Angelika Niebler mit dem Arbeitskreis Hochschule, Forschung und Kultur der CSU-Landtagsfraktion im Maximilianeum. An dem Gespräch nahmen eine Reihe von Landtagsabgeordneten unter Leitung des Vorsitzenden des Arbeitskreises, Dr. Ludwig Spaenle, MdL, teil.

Die europäische Forschungspolitik spielt eine immer stärkere Rolle für die Hochschulen in Bayern. Im laufenden 6. Forschungsrahmenprogramm schneiden gerade deutsche Forscher sehr gut ab. An 80 Prozent der von Europa geförderten Projekte sind heimische Wissenschaftler oder Unternehmen beteiligt.

Die europäischen Forschungsausgaben mit rund 5 Milliarden sind zwar im Vergleich mit den deutschen Ausgaben, die insgesamt bei jährlich 55 Milliarden liegen, niedriger. Der besondere "europäische Mehrwert" liegt vor allem in den Kontakten und Netzwerken die durch die Zusammenarbeit in europäischen Projekten geschaffen werden. Durch die europäische Zusammenarbeit der Forscher entstehen oft wertvolle Denkanstöße und neue Kooperationen, die den "Standort Europa" nach vorne bringen.

Angesichts der laufenden Beratungen über das 7. Forschungsrahmenprogramm, das die Leitlinien bis 2013 festlegt, unterstrich Angelika Niebler, dass eine enge Abstimmung aller Ebenen in Deutschland unumgänglich ist. Das Gespräch in München hat dazu sicher seinen Teil beigetragen.

Link zum Arbeitskreis Hochschule, Forschung und Kultur
http://www.csu-landtag.de/htmlexport/598.html