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Die digitale Welt in der Zukunft: Wohin geht die Reise?

Die Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnologien hat einen bedeutenden Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung. Das gilt in besonderem Maße auch für Europa. Vor diesem Hintergrund erörterten Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Chancen der EU, sich in dieser wichtigen Wachstumsbranche gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen.

Mit der Frage "Die digitale Welt in der Zukunft: Wohin geht die Reise?" beschäftigten sich auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung u.a. die oberbayerische Europaabgeordnete Angelika Niebler, der Verantwortliche für Informationstechnologien im Kabinett der Kommissarin Viviane Reding, Ken Ducatel und der Informationstechnologie-Chef der Deutschen Telekom, Peter Sany bei einer Podiumsdiskussion in Brüssel.

So erklärte Sany, dass die Informations- und Telekommunikationsbranche mit sechs Prozent Wachstum pro Jahr die bedeutendste Industrie in Deutschland sei.

Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer, dass diese Zukunftsbranche innerhalb Europas ihre Ressourcen stärker bündeln müsse, um sich international gegen die stetig wachsende Konkurrenz aus den USA und aus Asien behaupten zu können.

"Das wird zunehmend schwieriger. Vor allem asiatischen Staaten wie China oder Korea holen in ihrer technischen Entwicklung immens auf", kommentierte die oberbayerische Europaabgeordnete Angelika Niebler die Entwicklungen.

Deshalb sei es wichtig, dass die Europäische Union, ihre Mitgliedsstaaten und die Industrie ihre Investitionen für Bildung sowie Forschung und Entwicklung steigerten. "Die Informations- und Kommunikationsbranche ist die größte Wachstumsbranche in Deutschland und in Europa. Diese muss aktiv gefördert werden. So zum Beispiel durch das 7. Forschungsrahmenprogramm, das die Informations- und Kommunikationstechnologien mit einem Fördervolumen von insgesamt 9 Milliarden Euro ausstattet", sagte Angelika Niebler.