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Zauberwort "Triple Play" - Internationale Konferenz skizziert Medienlandschaft der Zukunft
Bei einer internationalen
Konferenz in München wurde jüngst über
die Zukunft der Medienlandschaft in Deutschland und Europa
diskutiert. Aufschlussreich war, dass alle Experten durch
das Zusammenwachsen von Internet, Fernsehen und Telefon
(so genanntes "Triple Play") eine dramatische
Veränderung unserer Medienlandschaft voraussagen.
Veranstalter der Konferenz war der Münchner Kreis,
ein gemeinnütziger Verein, der sich seit Jahren der
Kommunikationsforschung widmet.
Was bislang Zukunftsmusik war, wird nun durch den Aufbau
leistungsfähiger Internetverbindungen Realität:
Filme und ganze Fernsehprogramme können in hervorragender
Qualität durch das Netz weltweit bezogen werden.
Bereits heute treten dadurch neue Anbieter in den Medienmarkt
ein, wie etwa Telekommunikationsunternehmen, die über
die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen.
Daneben wird mobiles Fernsehen über das Handy die
Sehgewohnheiten der Zuschauer verändern. So werden
kurze Programmformate, etwa spannende Torszenen aus dem
Fußballstadion, überall unterwegs empfangbar
sein. Die zunehmende Digitalisierung führt schließlich
zu einem noch breiteren Programmangebot und erlaubt die
individuelle Programmgestaltung.
Angesichts dieser Entwicklungen ist es offensichtlich,
dass der Gesetzgeber auf nationaler wie europäischer
Ebene prüfen muss, ob der rechtliche Rahmen, insbesondere
die Regulierung, anzupassen ist. Angelika Niebler rief
dazu auf, bei dieser Prüfung und etwaigen neuen Gesetzgebungsinitiativen
sicherzustellen, dass eine Entwicklung neuer Produkte,
Dienstleistungen und Märkte möglich ist, anderseits
aber dem öffentlichen Interesse angemessen Rechnung
getragen wird, wie zum Beispiel dem Jugend- und Medienschutz.
Mehr über den Münchner Kreis erfahren Sie im
Internet unter:
http://www.muenchner-kreis.de/site/index.phpß
Die Konferenzunterlagen finden Sie unter folgendem Link:
http://www.muenchner-kreis.de/conferences/060510/TriplePlay_Vortraege.html
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