www.angelika-niebler.de

Besuche im Europäischen Parlament in Straßburg

Oberbayerische Gruppe beeindruckt vom europäischen Arbeitspensum

Beeindruckt von dem breitem Spektrum gesellschaftlicher und politischer Bereiche, mit dem sich die Europäische Union zu befassen hat, zeigten sich dieser Tage die Teilnehmer der offiziellen Besuchergruppe von Angelika Niebler bei ihrem Besuch in Straßburg.

Vor allem die Herausforderungen durch den demographischen Wandel und die Globalisierung, auf die Europa Antworten entwickeln muss, standen im Mittelpunkt der Diskussion, die Angelika Niebler mit ihren Gästen aus ganz Oberbayern führte.

Auf dem Programm stand außerdem ein Gespräch mit dem österreichischen Europaabgeordneten Hubert Pirker, der die gemeinsame EU- Außen- und Sicherheitspolitik erläuterte, sowie ein Gespräch mit dem bayerischen Vize-Präsidenten des Europäischen Parlaments, Ingo Friedrich, der wichtige Stationen seiner fast 27-jährigen Parlamentserfahrung schilderte.

Nachwuchsdolmetscher erkunden ihr künftiges Arbeitsfeld

Eine Gruppe angehender Dolmetscher aus München und Umgebung war bei ihrem Straßburg-Besuch vor allem an der Frage interessiert, wie sie als Dolmetscher im Europäischen Parlament arbeiten könnten.

Für die Antwort holte Angelika Niebler den Leiter der deutschen Dolmetscher beim Europäischen Parlament, Juan Carlos Jiménez Marín, als fachkundige Verstärkung. Er erklärte, dass es im Europäischen Parlament zwar nur 27 verbeamtete deutsche Dolmetscher gibt, dafür aber über 250 Dolmetscher auf freiberuflicher Basis, die für das Europäische Parlament sowie die anderen europäischen Institutionen arbeiten.

Außerdem machte er deutlich, wie anspruchvoll diese Tätigkeit ist. Die meisten Dolmetscher starten beim Europäischen Parlament bereits mit zwei bis drei Fremdsprachen, aus denen sie ins Deutsche übersetzen. Wer schon länger dabei ist, bringt es auf bis zu sechs Fremdsprachen. "Diese Tatsache hat nicht nur den Studenten die Sprache verschlagen, " erklärte Angelika Niebler nach dem Gespräch.