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Slowenien bekommt den Euro

Am 1. Januar 2007 wird in Slowenien der Euro eingeführt. Damit ist Slowenien das erste osteuropäische Land, das nach dem Beitritt am 1. Mai 2004, Mitglied in der Eurozone wird.

Mit einem Wirtschaftswachstum von 3,8% im Jahre 2005 einer geringen Inflationsrate von 2,5%, einer geringen Arbeitslosigkeit von 6,3% und einem Haushaltsdefizit von nur 1,8% des Bruttoinlandsprodukts erfüllt das Land die Euro-Stabilitätskriterien. Angelika Niebler, die sich vor Kurzem auf Einladung ihrer slowenischen Kollegin Romana Jordan-Cizelj von der Slowenischen Demokratischen Partei (SDS) zu Gesprächen in Ljubljana aufhielt, begrüßte die Entscheidung über den Euro-Beitritt Sloweniens: "Slowenien ist reif für die Euro-Zone. Durch eine Vielzahl von Reformen hat sich das Land zum osteuropäischen Tiger entwickelt."

Auch Fragen zur Frauen- und Familienpolitik standen bei den Gesprächen in Ljubljana auf der Tagesordnung. Romana Jordan-Cizelj, Chefin der slowenischen Frauen-Union, gründet gerade landesweit Orts- und Kreisverbände ihrer Frauenorganisation und erhielt von ihrer oberbayerischen Kollegien hierzu einige Tipps in Sachen Akquise von Frauen für die Politik.

Ein Gegenbesuch in Bayern von Frau Jordan-Cizelj ist für Ende dieses Jahres geplant.