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Mehr Einblick: Ebersberger Landwirte in Straßburg
Weit stärker als viele andere Politikbereiche ist gegenwärtig die Agrarpolitik von den Vorgaben aus Brüssel geprägt. Nahezu die Hälfte des Budgets der Europäischen Union entfällt auf Agrarsubventionen. Daher ist es gerade für Landwirte entscheidend, sich über die EU zu informieren und über die eigenen Belange im Gespräch zu bleiben. Aus dem Landkreis Ebersberg waren jetzt 33 Landwirte auf Initiative des Landwirts und Ebersberger Kreisrates, Martin Lechner, zu Gast beim Europäischen Parlament in Straßburg, um aktuelle Entwicklungen zu erörtern.
In Vertretung für Angelika Niebler, die sich nach der Geburt ihres zweiten Sohnes noch in Mutterschutz befindet, diskutierte der agrarpolitische Sprecher der CSU- Gruppe im Europäischen Parlament, Albert Dess, mit der engagierten Gruppe. Dabei ging es unter anderem um die Notwendigkeit einer Milchquote in der Europäischen Union. Hier konnte der Agrarexperte seine Gesprächspartner mit einer plausibelen Erklärung überzeugen: Nur bei einer maßvollen Regulierung der Produktionsmenge, so Dess, könnten die europäischen Bauern ihrer Preise halten und würden davor bewahrt, vom Welthandel völlig überrollt zu werden.
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