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CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament mit neuem Vorsitzenden – Werner Langen
Die CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament hat ihren bisherigen Parlamentarischen Geschäftsführer, Werner Langen, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Co-Vorsitzende der deutschen Gruppe, der schwäbische CSU-Europaabgeordnete, Markus Ferber, wurde in seiner Position bestätigt.
Der CDU-Europaabgeordnete Werner Langen war u. a. Mitglied des Landtags von Rheinland-Pfalz, dort stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion, Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten sowie CDU-Landesvorsitzender. Langen ist seit 1994 Mitglied im Europäischen Parlament und tritt mit seiner Wahl die Nachfolge von Hartmut Nassauer an, der nicht mehr kandidiert hatte.
Gemeinsam mit dem Co-Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe Markus Ferber, der seit 1999 auch der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament vorsteht, hat die Gruppe eine kompetente Führungsspitze.
Als Parlamentarische Geschäftsführerin neu gewählt wurde zudem die CDU-Haushaltsexpertin Inge Gräßle aus Baden-Württemberg, die damit die Nachfolge von Werner Langen in diesem Amt antritt.
Die oberbayerische CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler wurde als Parlamentarische Geschäftsführerin der deutschen CDU/CSU-Gruppe sowie der CSU-Europagruppe mit sehr gutem Ergebnis wiedergewählt.
Der neue Vorstand sprach sich für eine Fortsetzung der erfolgreichen Politik der CDU/CSU-Gruppe im Rahmen der EVP-ED-Fraktion als stärkster politischer Gruppierung im Europäischen Parlament aus. Der Schwerpunkt der politischen Arbeit müsse dabei insbesondere auf den Gebieten Wachstum und Beschäftigung, Bürokratieabbau, einer stabilitätsorientierten Finanz- und Haushaltspolitik sowie bei der Vollendung des EU-Binnenmarkts liegen.
"Die Bürger in den Mitgliedstaaten wollen keine Bevormundungen aus Brüssel, sondern sie erwarten, dass die Europäische Union ihre Hausaufgaben auf den Gebieten erledigt, für die sie tatsächlich zuständig ist. Sie fordern aber auch, dass die EU ihrer Verantwortung für die Zukunft gerecht wird. Hierzu gehört auch die Frage, nach den Grenzen der Europäischen Union", erklärte die Parlamentarische Geschäftsführerin Niebler. |