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Vor Ort in Niederbayern - Forschung und Fernsehen im Fokus
Forschungs- und medienpolitische Themen hatte der niederbayerische CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber auf die Tagesordnung gesetzt, als Angelika Niebler jetzt zu einer kollegialen Stippvisite nach Deggendorf und Straubing einlud. Das Resumeé der beiden Parlamentskollegen war am Ende des Besuchestages einhellig: "Europa bietet für die Regionen beträchtliche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Herausforderung besteht darin, die Menschen vor Ort hiervon zu überzeugen.“
So konnte gleich beim ersten Gespräch bei DonauTV in Deggendorf, Angelika Niebler aus erster Hand von den Beratungen über die so genannte "Fernsehen-ohne-Grenzen"-Richtlinie berichten. Die in Fachkreisen kontrovers diskutierte Richtlinie legt einheitliche Anforderungen im Bereich der Werbung fest und tangiert damit unmittelbar alle Sender, die auf Werbeeinnahmen angewiesen sind.
Beim Treffen mit Vertretern der drei niederbayerischen Hochschulen, der Fachhochschule Deggendorf, der Fachhochschule Landshut und der Universität Passau, ging es vor allem um die Frage, wie diese Hochschulen vom im Januar 2007 anlaufenden 7. EU-Forschungsrahmenprogramm profitieren können. Angelika Niebler unterstrich, dass das Europaparlament großen Wert darauf gelegt habe, die Abwicklung der Projekte "hochschulfreundlicher", d.h. mit geringerem bürokratischem Aufwand, zu gestalten.
Im letzten Teil des Besuchs in Straubing ging es um die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe für die Energieversorgung. Ein praktisches Beispiel bot dabei die Besichtigung der Firma CompacTec, die aus Reststoffen der heimischen holzverarbeitenden Industrie spezielle Holzpellets für die Energieerzeugung produziert.
Das bayerische Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe präsentierte den aktuellen Forschungsstand in Bayern für diesen Bereich vor. Angelika Niebler konnte hier auch erfreuliche Nachrichten aus Brüssel übermitteln. Denn im 7. Forschungsrahmenprogramm werden die Energieforschung und speziell die Forschung mit erneuerbaren Energien einen wesentlichen thematischen Schwerpunkt bilden. So leistet Europa einen wichtigen Beitrag, um den Kontinent in Zukunft unabhängiger von Energieimporten zu machen. |