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Europäische Medienpolitik im Blick - Delegation der CSU-Medienkommission in Brüssel

Ein perfektes Timing wählte die hochrangige Delegation der CSU-Medienkommission jetzt für ihren Besuch in Brüssel. Unter Leitung des CSU-Generalsekretärs Dr. Markus Söder (MdL) informierte sich die 29-köpfige Gruppe mit zahlreichen Medienschaffenden aus Bayern über die jüngsten Entwicklungen der europäischen Medienpolitik, die gegenwärtig von der Diskussion um neue Leitlinien für die Medieninfrastruktur und die Medieninhalte bestimmt wird. So steht aktuell auf der Tagesordnung u.a. die Revision der Richtlinie "Fernsehen ohne Grenzen". In dieser Richtlinie werden gemeinsame Mindestanforderungen für alle Fernsehmacher vorgegeben.

Besonders große Aufmerksamkeit fand die Luxemburger Europaabgeordnete Hennicot-Schoepges: Sie zeigte in ihren Ausführungen die Entwicklung des Rundfunks in ihrem Heimatland auf, der durch eine Reihe von Besonderheiten geprägt ist. So wurde Rundfunk in Luxemburg zunächst nur von privaten Anbietern angeboten. Erst vor wenigen Jahren entstand ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, wie man in Deutschland kennt.

Ein weiteres Highlight des Delegationsprogramms stellte die Begegnung mit dem langjährigen Korrespondenten des ZDF in Brüssel, Udo van Kampen, dar. Er nutzte zahlreiche Beispiele aus der Gegenwart und Vergangenheit wie etwas die Verfassungsdiskussion, um die veränderte Berichterstattung in den Medien aus Brüssel zu illustrieren.

Als Überraschungsgast traf der Intendant des ZDF, Markus Schächter, der zeitgleich zu Gesprächen im Europäischen Parlament war, mit der Gruppe zusammen.