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Bedeutung der Globalisierung für den Mittelstand
Die Globalisierung und ihre Folgen stellen für die Wirtschaft eine außerordentliche Herausforderung dar. Vor allem für den Mittelstand, der den Kernbereich der deutschen und europäischen Wirtschaft bildet, sind die notwendigen Veränderungen immens. Dies zeigte sich auch bei einer Veranstaltung in der Hanns-Seidel-Stiftung in München, bei der Angelika Niebler als Gastreferentin vor Vertretern von Industrie- und Handelskammern, Universitäten sowie des Mittelstandes zur Bedeutung der Globalisierung für den Mittelstand sprach.
"Ungeachtet dessen, wie jeder einzelne die Globalisierung einschätzt, sie ist eine Tatsache, die nicht wegdiskutiert werden kann. Die Nationalstaaten, die Unternehmen, die Bürger und auch die Europäische Union müssen sich damit abfinden. Rückgängig machen, können wir die Globalisierung nicht", so die Abgeordnete. "Wir müssen aber darauf achten, dass wir im globalen Wettbewerb bestehen. Das wird uns nur mit einer guten Ausbildung unserer Arbeitnehmer und ausreichenden Investitionen in Forschung und Innovation gelingen", so Angelika Niebler weiter.
Die Europäische Union kann nach Überzeugung der Europaabgeordneten dabei ihren Beitrag leisten. Zwar stehe es außer Frage, dass die Lehrinhalte an Schulen nicht Sache der Europäischen Union seien. Aber die EU könne Schlüsselqualifikationen wie Flexibilität, Mobilität oder Sprachkenntnisse fördern. Programme wie Leonardo, Erasmus oder Comenius unterstützen junge Menschen, im Ausland Erfahrungen zu sammeln.
Auch die Forschung kann die EU fördern. So hat das Europäische Parlament Ende 2006 das so genannte 7. Forschungsrahmenprogramm verabschiedet, das die Leitlinien der Europäischen Forschungspolitik für den Zeitraum bis 2013 festlegt. Das Programm selbst ist mit 54 Milliarden Euro ausgestattet. Einen besonderen Förderschwerpunkt bilden dabei die kleinen und mittelständischen Unternehmen. |