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Auslandsüberweisungen in der EU werden billiger und schneller
Ein wichtiger Schritt zu einem wirklich einheitlichen Binnenmarkt wird derzeit mit der Schaffung eines Einheitlichen Europäischen Zahlungsraums (SEPA) in der EU vollzogen. Davon werden vor allem die Verbraucher in Europa profitieren, denn Auslandsüberweisungen sind damit künftig genauso einfach wie im Inland auszuführen. In der Praxis heißt das: die Überweisungsgebühren sinken und die bislang oft unkalkulierbar langen Ausführungszeiträume reduzieren sich ebenfalls. Ziel ist hier eine Frist von grundsätzlich einem Tag.
Außerdem sind dann auch Lastschriften innerhalb des gesamten Euroraumes möglich. Ferner können die Bürger in Europa mit einheitlichen Haftungsgrenzen bei Kartenzahlungen im Ausland und einem verbesserten Verbraucherschutz rechnen. So werden Auswüchse in der Gebührenpolitik wie beispielsweise Bearbeitungsgebühren für Falschüberweisungen von bis zu 113 Euro, und das bei einem Überweisungsbetrag von 150 Euro, der Vergangenheit angehören.
Die nun erzielte Einigung zwischen dem Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten bildet die Grundlage für einen rechtzeitigen Start des einheitlichen Zahlungsraums in der Europäischen Union im kommenden Jahr. Diese Vereinheitlichung der Finanzdienstleistungen innerhalb der EU ist nicht nur ein positives Signal für mehr Verbraucherfreundlichkeit, sondern schafft auch für die europäische Kreditwirtschaft neue Gestaltungsspielräume, ihre Dienstleistungen innerhalb der EU anbieten zu können.
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