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Botschafter Peter Witt und die Mobilfunkgespräche im Ausland
Wenn in Europa neue Verordnungen auf den Weg gebracht werden sollen, sitzen sich drei Verhandlungspartner gegenüber: Die EU-Kommission, die EU-Ratspräsidentschaft stellvertretend für alle 27 Mitgliedschaften und das Europäische Parlament.
An den Verhandlungen über die Neuregelung der Mobiltelefongebühren (Roaming), die unter der Leitung von Angelika Niebler als Vorsitzender der Verhandlungsrunde und Parlamentsvertreterin stattfanden, nahm als Vertreter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft Botschafter Peter Witt teil. Der promovierte Jurist hat während der deutschen Ratspräsidentschaft die 27 Mitgliedstaaten vertreten. Ohne seine geschickte Verhandlungsführung hätte die Roaming-Verordnung sicher nicht so schnell verabschiedet werden können. Keine leichte Aufgabe, denn die Forderung des Europäischen Parlaments nach einer möglichst verbraucherfreundliche Regelung unterschied sich maßgeblich von den Standpunkten einiger der 27 Mitgliedstaaten, die stärker daran interessiert schienen, die Belange der Unternehmen zu berücksichtigen.
Nach diplomatischen Tätigkeiten in Norwegen, der USA, der Schweiz, Berlin und Bonn ist Peter Witt seit 2001 als Stellvertreter des Ständigen Vertreters der Bundesrepublik vor der Europäischen Union in Brüssel tätig und folglich mit dem Innenleben der Gemeinschaft bestens vertraut. Deutschland ist durch ihn auf Ratsebene bestens vertreten. |