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Europäische Forschungspolitik im Blick – Delegation der Bayerischen Forschungsallianz zu Besuch in Brüssel
Wie entwickeln sich Entscheidungswege in Brüssel, wie kann man sie beeinflussen und dabei auch die bayerischen Interessen sichern? Mit diesen Fragestellungen im Gepäck reiste im Juni eine Delegation der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR) nach Brüssel.
Die jüngst aus der Taufe gehobene BayFOR hat u.a. zum Ziel, europäische Forschungsmittel für bayerische Hochschulen zu akquirieren und die Antragsteller bei den zum Teil recht aufwändigen Antragsverfahren zu unterstützen.
Nützliche Informationen konnte die Delegation dabei in zahlreichen Gesprächen mit der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission und den verschiedenen Forschungslobbyisten gewinnen. Am Beginn der Gesprächsreihe stand jedoch der Gedankenaustausch mit Angelika Niebler, die als Vorsitzende des Industrieausschusses und forschungspolitische Sprecherin des CDU/CDU-Gruppe im Europäischen Parlament der Delegation die aktuellen Arbeitsschwerpunkte ihrer Arbeit erläuterte.
Dabei wurde klar, dass der unmittelbare Kontakt zwischen den Forschern und dem zuständigen Sachbearbeiter der Europäischen Kommission oft zum Ziel führen kann.
"Entgegen allen Erwartungen zeigen sich die EU-Beamten oft sehr hilfsbereit", so Angelika Niebler. In der Vergangenheit konnte auf diesem Weg zahlreichen bayerischen Forschern bei europäischen Projekten unbürokratisch geholfen werden.
Auch gelte es frühzeitig tätig zu werden, wenn es um die Aufstellung der inhaltlichen Leitlinien der europäischen Forschungspolitik geht. Hier konnte Angelika Niebler exemplarisch auf die Quanteninformatik oder die Forschung in sensiblen Bergklimaregionen verweisen, die nun auf Initiative des Europäischen Parlaments gefördert werden. In beiden Themen sind gerade bayerische Universitäten führend.
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