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EU-Kommissar Jaques Barrot in Ebersberg

Vor 11 Jahren trug sich Jaques Barrot erstmals ins Goldene Buch der Stadt Ebersberg ein. Damals war er Bürgermeister von Yssingeaux, der französischen Partnerstadt von Ebersberg. In dieser Woche tat er dies erneut, jetzt in seiner Funktion als Vize-Präsident der EU-Kommission und zuständiger Kommissar für Verkehr.

Mit seinem Besuch in der Kreisstadt würdigte Barrot gemeinsam mit Bürgermeister Walter Brillmayer, Landrat Gottlieb Fauth und der oberbayerischen Europaabgeordneten Angelika Niebler die enge Partnerschaft zwischen Yssingeaux und Ebersberg. Er gestand denn auch vor versammelter Runde, dass ein Teil seines Herzens in Bayern geblieben sei.

Zugleich hatte der Besucher aus Brüssel aber auch gute Nachrichten für die bayerische Verkerhsentwicklung im Gepäck: In seiner Rede im Ebersberger Klosterbauhof betonte er die strategische Bedeutung Bayerns als Kreuzpunkt zwischen Nord und Süd und zwischen Ost und West und signalisierte seine Unterstützung bei der europäischen Förderung der Eisenbahntrasse München-Mühldorf-Freilassing im Rahmen der EU-TEN-Projekte.

Im Rahmen seines Besuch in Ebersberg traf der Vizepräsident der Europäischen Union Barrot in München mit dem neuen bayerischen Ministerpräsident Günther Beckstein sowie mit dem neuen CSU-Parteivorsitzendem Erwin Huber zusammen. Zum Abschluss seiner Bayerntour besichtigte der EU-Verkehrskommissar zusammen mit Wirtschaftsministerin Emilia Müller das "Galileo"- Kontrollzentrum in Pfaffenhofen.