www.angelika-niebler.de

Neue EU-Fördermöglichkeiten für den innovativen Mittelstand

Das kürzlich gestartete Programm EUROSTARS stellt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) jährlich geschätzte 400 Millionen Euro mehr für internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Verfügung. An dem Programm beteiligt sind 27 Länder, darunter 22 EU-Mitglieder - unter ihnen auch Deutschland - sowie fünf assoziierte Staaten.

Durch die Gesamtinvestitionen zusammen mit privat mobilisierten Fördermitteln dürften Europas KMU in den kommenden sechs Jahren dadurch sogar 800 Millionen Euro mehr für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stehen. "EUROSTARS stellt eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen gemeinschaftlichen und nationalen Forschungsprogrammen dar", erklärte Angelika Niebler, Mitglied im Europäischen Parlament für die Region Oberbayern. "Das Programm bietet dem europäischen Mittelstand die Möglichkeit, innovativ zu bleiben und gute Ideen erfolgreich umzusetzen."

Im Gegensatz zum europäischen Forschungsrahmenprogramm, das auf einem "top-down"-Ansatz mit zentraler Förderung durch die EU basiert, verfolgt das Programm EUROSTARS einen "bottom-up"-Ansatz. Für KMU bietet dies den Vorteil, dass die Förderung thematisch offen ist und Anträge jederzeit eingereicht werden können. Vorgesehen sind Maßnahmen, an denen mehrere Partner aus verschiedenen Nationen unter der Führung von KMU mitwirken. Beteiligt werden können z. B. auch Hochschulen, Forschungsorganisationen oder Großunternehmen.

Verwaltet wird das Programm vom EUREKA-Sekretariat in Brüssel. EUREKA ist eine eigenständige europäische Initiative zur Initiierung anwendungsorientierter, grenzüberschreitender Forschungs- und Entwicklungsprojekte, zu der sich insgesamt 37 europäische Staaten zusammengeschlossen haben.

Mehr Informationen zu diesem Programm sind auf der folgenden Internetseite zu finden:

http://ec.europa.eu/enterprise/sme/fund_tools/fund_tools_theme_de.htm