Februar / März 2008
 
Aktuelles aus Europa


Vom "Palaverment" zum Gesetzgeber - Das Europäische Parlament wird fünfzig
Zu den Klängen des letzten Satzes von Beethovens neunter Symphonie, der EU-Hymne "Ode an die Freude", wehte ein Hauch von Geschichte durch den Plenarsaal des Europäischen Parlaments. In Straßburg feierten die Abgeordneten am Mittwoch gemeinsam den Geburstag einer Institution, die sich in den vergangenen 50 Jahren vom "Palaverment" zum einflussreichen Gesetzgeber entwickelt hat.
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Böse Überraschung in Brüssel - E.on verkauft seine Stromnetze
Wie ein Lauffeuer machte es auf der Sitzung der Energieminister in Brüssel die Runde: E.on wird seine Stromnetze verkaufen. Nachdem das Unternehmen zusammen mit den anderen großen deutschen Energiekonzernen zwei Jahre lang dafür gekämpft hatte, dass ihnen die EU-Kommission die Stromnetze belässt, kam die Meldung für alle Beteiligten überraschend.
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EU-Beratungsnetzwerk für KMUs in Bayern eingeweiht
"Enterprise Europe Network" heißt das neue EU-Beratungsnetzwerk, das kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen soll, ihr Potenzial und ihre Innovationskraft gezielter einzusetzen. Den Startschuss gab Industriekommissar Günter Verheugen Anfang Februar in Brüssel. Jetzt wurde das Netzwerk auch in Bayern offiziell von Henning Arp, dem Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München, eingeweiht.
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Europäisches Parlament empfiehlt Rentenbonus für Eltern
Das Europäische Parlament schlägt vor, die Berechnung der Rente an die Zahl der Kinder zu koppeln. In einem Bericht zur demographischen Zukunft Europas sprach sich eine Mehrheit der Europaabgeordneten für die Einführung eines Rentenbonusses aus, der sich an der Anzahl der aufgezogenen Kinder orientiert.
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Die "Köpfe hinter den Nachrichten"


Luc van den Brande - Neuer Präsident des Ausschusses der Regionen
Am 6. Februar 2008 kürte der Ausschuss der Regionen (AdR) Luc van den Brande zu seinem neuen Präsidenten. Der Belgier löst damit den Franzosen Michel Delebarre ab und wird den Ausschuss für eine Amtszeit von zwei Jahren leiten.

Luc van den Brande gehört dem Ausschuss der Regionen bereits seit seiner Gründung 1994 an. In seiner Antrittsrede machte er deutlich, dass die Bedeutung der lokalen und regionalen Identität im Zeitalter der Globalisierung mehr und mehr zunehme. Wichtig sei aus seiner Sicht, dass Europa sich zu einem Europa der Bürger entwickelt.

Die oberbayerische CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler beglückwünschte van den Brande zu seiner Wahl: "Ich freue mich auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit - besonders unter dem Blickpunkt, dass der Ausschuss der Regionen mit Annahme des Vertrags von Lissabon eine stärkere Rolle in der Subsidiaritätskontrolle spielen wird."

Der Ausschuss der Regionen ist innerhalb des Institutionsgefüges der Europäischen Union die Stimme der Kommunen und der Regionen in der EU. Er setzt sich zusammen aus Entsandten der EU-Mitgliedsländer, wie Landtagsabgeordneten, kommunalen Ratsmitgliedern, Bürgermeistern und auch Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer.

 

Zu Besuch in Europa


Angelika Niebler erörtert gemeinsam mit Experten Innovationen für den Klimaschutz
Angesichts der fortschreitenden globalen Erwärmung rücken innovative technische Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz, der Nutzung erneuerbarer Energien und der Reduzierung von Treibhausgasen immer stärker in den Fokus der Politik. Zur Umsetzung der Potenziale bedarf es entsprechender wirtschaftlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen. Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung, der Siemens AG und der Bayerischen Vertretung trafen sich deshalb kürzlich Experten aus Politik, Gesellschaft, Forschung und Wirtschaft in Brüssel, um mögliche Lösungsansätze zu erörtern.
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Vor Ort in Oberbayern


Seine Kaiserliche Hoheit Otto von Habsburg zu Gast in Vaterstetten
"Sehr geehrter Herr Präsident, hochverehrte leere Bänke", begrüßte Otto von Habsburg einst die schwach besetzten Ränge des Europäischen Parlaments in Straßburg. Leere Bänke musste Seine Kaiserliche Hoheit in Vaterstetten nicht fürchten. Bei einem Gespräch mit Angelika Niebler zum Thema "Ist Europa noch zu retten?" war der Festsaal des GSD Seniorenwohnparks bis auf den letzten Platz gefüllt.
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Surftipp


In informativen und bisweilen augenzwinkernden Kurzfilmen stellt die Europäische Kommission europäische Themen auf der Kommunikationsplattform "EU Tube" bürgernah vor. "Kinderleicht" werden beispielsweise die europäischen Werte, wenn Kinder sie im Stil der Fernsehshow "Dingsda" erklären.

http://de.youtube.com/eutubede

 

Impressum

Herausgeberin:
Dr. Angelika Niebler, MdEP

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