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Angelika Niebler erörtert gemeinsam mit Experten Innovationen für den Klimaschutz
Angesichts der fortschreitenden globalen Erwärmung rücken innovative technische Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz, der Nutzung erneuerbarer Energien und der Reduzierung von Treibhausgasen immer stärker in den Fokus der Politik. Zur Umsetzung der Potenziale bedarf es entsprechender wirtschaftlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen. Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung, der Siemens AG und der Bayerischen Vertretung trafen sich deshalb kürzlich Experten aus Politik, Gesellschaft, Forschung und Wirtschaft in Brüssel, um mögliche Lösungsansätze zu erörtern.
Unter anderen Teilnehmern war neben Dr. Hans Zehetmair, Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, Energiekommissar Andris Piebalgs, Dr. Udo Niehage, Vorstandsvorsitzender für Power Transmission von Siemens und Angelika Niebler auch Prof. Dr. Gerd Becker, Leiter des Labors für Solartechnik und energietechnische Anlagen der Fachhochschule München, zu Gast in der Bayerischen Vertretung.
Prof. Dr. Becker betonte die Bedeutung von nachhaltigen Energiesystemen. Mit dem einfachen Vergleich, dass die Sonne in 40 Minuten so viel Energie auf die Erde strahlt wie die Menschheit in einem Jahr verbraucht, machte er deutlich, dass es ausreichend Energie gibt. Das Problem sei, diese Energie nutzbar zu machen.
Als Laborleiter entwickelt er dazu Photovoltaik-Anlagen und erforscht zusammen mit seinem Team Möglichkeiten, den Energiebedarf von Unternehmen aus Industrie und Gewerbe zu reduzieren und den Energieverlust bei allen betrieblichen Prozessen möglichst gering zu halten. Dazu gehört z. B. die Vermeidung von Netzrückwirkungen, die gerade größere Verbraucher in elektrischen Energieversorgungsnetzen betreffen und einen häufig nicht unbedeutenden Energieverlust herbeiführen.
"Als einer der zukunftsträchtigsten Forschungsbereiche genießen Innovationen für den Klimaschutz eine große Bedeutung auf europäischer Ebene", kommentierte Angelika Niebler. "Mit der Fördersumme von 1,89 Milliarden Euro für Forschungsprojekte im Bereich Umwelt- und Klimaschutz kommen wir auf dem Weg zu einem klimafreundlicheren Europa ein gutes Stück voran. Die EU kann und muss weltweit Vorreiter auf dem Gebiet der klimafreundlichen Technologien werden." |