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Jugend in Europa - Angelika Niebler und Auszubildende der MAN AG diskutieren Berufschancen in der EU

Deutschland hat den Titel "Exportweltmeister" zu einem großen Teil seinen Ingenieuren und technischen Facharbeitern zu verdanken, denn deutsche Motoren, Kraftwagen und Maschinen stehen auf der Liste der deutschen Ex-portschlager ganz oben. Die oberbayerische CSU-Europaabgeordnete Ange-lika Niebler war deshalb ganz besonders erfreut, mit Auszubildenden der MAN AG in München Fragen zum europäischen Arbeitsmarkt und beruflichen Chancen und Herausforderungen innerhalb der EU zu diskutieren.<7p>

"Wie kann die Europäische Union verhindern, dass Unternehmen Stellen in Deutschland abbauen und nach China, Indien oder auch Rumänien abwan-dern?" - Gleich die erste Frage der Lehrlinge zeigte, dass die Angst vor Glo-balisierung und Stellenabbau in Deutschland tief verwurzelt ist: "Wir können Unternehmen nicht davon abhalten Stellen abzubauen. Die Europäische Uni-on kann aber mit den Mitgliedstaaten zusammen Rahmenbedingungen schaf-fen, die es den Unternehmen leichter machen zu bleiben. Wie aber der Fall Nokia zeigt, auch innerhalb der EU herrscht Standortkonkurrenz. Was die Rumänen freut, lässt die Bochumer verzweifeln. Hier muss die Europäische Union mit ihren Regelungen darauf achten, dass keine EU-Fördermittel zur innereuropäischen Standortverlagerung genutzt werden", so die unverblümte Antwort von Angelika Niebler.

Sehr interessiert zeigten sich die Auszubildenden auch an der Frage, welche Vorteile Europa für sie direkt zu bieten hat. "Ein großer Vorteil für Sie in Euro-pa ist, dass Sie frei reisen können und auch außerhalb von Deutschland in einem internationalen Umwelt Berufserfahrungen sammeln können." so Ange-lika Niebler. "Nicht umsonst bietet die EU Austauschprogramme für Schüler, Auszubildende und Studenten. Gerade junge Menschen sollen im Ausland Eindrücke sammeln, um persönlich wie auch gesellschaftlich davon zu profi-tieren."