![]() |
|---|
November 2008 Aktuelles aus EuropaEuropäisches Parlament forderte Milchfonds - Rat beschließt 350 Millionen Euro UnterstützungMit den Stimmen der CSU hat das Europäische Parlament in der vergangenen Woche die Schaffung eines Milchfonds gefordert, mit dem die europäischen Milchbauern langfristig unterstützt werden sollen. Dies beschlossen die Abgeordneten bei der Abstimmung über die Überprüfung der Gemeinsamen Agrarpolitik, dem so genannten "Health Check". "Nach Abschluss der Ratsverhandlungen wird die Europäische Union zur Sicherung der Milchwirtschaft nun 350 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt bereitstellen" sagte die oberbayerische CSU-Abgeordnete Angelika Niebler. Auswirkungen der Finanzkrise auf die Automobilindustrie - Niebler fordert Hilfen für KMUDie Krise im Automobilsektor darf nicht zu einer Aushebelung des EU-Wettbewerbsrechts führen. Darüber war sich die Mehrheit der Europaabgeordneten in einer Sonder-Plenardebatte am vergangenen Mittwoch einig. Dennoch bedürfe es einer genauen Abwägung, was in dieser besonderen Krisensituation getan werden müsse um die europäische Automobilindustrie nicht weiter zu gefährden, so die Vorsitzende des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie, Angelika Niebler. EU-weite Notrufnummern für hilfsbedürftige MenschenSeit diesem Jahr werden zwei europaweit einheitliche neue Notrufnummern Organisationen zugeteilt, die Kindern und Erwachsenen in Notfällen Hilfestellung leisten sollen. Es handelt sich um die Nummern 116 111 für Kinder sowie die Nummer 116 123 für Erwachsene. Seit einiger Zeit besteht bereits die Nummer 116 000 für vermisste Kinder. Die "Köpfe hinter den Nachrichten"Philippe Leglise-Costa - Verhandlungsführer der FranzosenDerzeit scheint kein Staats- oder Regierungschef, nicht der Präsident des Europäischen Parlaments und auch nicht der Kommissionspräsident der gefragteste Mann in Brüssel zu sein, sondern er: Philippe Leglise-Costa. Der 42-jährige Diplomat ist Stellvertreter des Ständigen Vertreters der Republik Frankreich bei der Europäischen Union und Verhandlungsführer für den Rat in den aktuellen Trilogverhandlungen zum Energie- und Klimapaket. Als Berater war er bereits zu Beginn der 90er Jahre in der Ständigen Vertretung Frankreichs bei der EU tätig und später im Kabinett des französischen Außenministers für europäische Angelegenheiten zuständig, bevor er in die Vertretung der Republik Frankreich bei den Vereinten Nationen in New York wechselte. 2006 führte ihn sein Weg jedoch zurück nach Paris in das Wirtschafts- und Finanzministerium sowie an die Spitze des Kabinetts des französischen Staatssekretärs für europäische Angelegenheiten, von wo aus er im August 2007 wieder in die Ständige Vertretung Frankreichs in Brüssel wechselte. Dort hat er einen für sein Alter sehr einflussreichen Posten übernommen. Sollte er es schaffen, die schwierigen Verhandlungen noch vor Ende der französischen Präsidentschaft am 31. Dezember 2009 erfolgreich abzuschließen, wird sein Name sicher nicht das letzte Mal auf dem Brüsseler Parkett vernommen worden sein. Eine Karriere, die beeindruckt. Zu Besuch in EuropaBiotechnologie aus Martinsried - Workshop in Brüssel verdeutlicht Beitrag zu Kernzielen der Europäischen UnionDas Potential der Biotechnologie ist enorm - und Europa will dies konsequent nutzen. Ohne Biotechnologie sind keine neuartigen Biokraftstoffe oder Arzneimittel denkbar. In dieser Einschätzung waren sich die Teilnehmer eines hochrangigen Workshops zur Zukunft der europäischen Biotechnologie einig, die sich in der Vertretung des Freistaates Bayern in Brüssel auf Initiative von Prof. Haralabos Zorbas, Geschäftsführer der Firma BioM aus Martinsried, trafen, um die neusten Entwicklungen zu erörtern. Vor Ort in Oberbayern"Weltoffenheit und Heimatverbundenheit" - Polnische Hochschulprofessoren zu Gast in NeufarnDie Europäische Union schafft Raum für Begegnungen. Als in Europa lebende Bürger können wir eine europäische Identität aber nur entwickeln, wenn dieser Raum genutzt und mit Dialogbereitschaft und das Aufeinander Zugehen verschiedener Kulturen belebt wird. Das Motto "Einheit in Vielfalt" gilt als Leitidee der Europäischen Union und stand auch Pate für den deutsch-polnischen Dialog zum Thema "Weltoffenheit und Heimatverbundenheit - Begegnungen", der Ende Oktober bei der Hanns-Seidel-Stiftung in München stattfand. 27 Hochschulprofessoren aus Warschau, Bydgoszczy und anderen polnischen Städten sprachen mit deutschen Professoren, Referenten und Abgeordneten über die Themen "Kulturelle Integration von Jugendlichen" und "Christliche Werteorientierung in Bayern, Deutschland und Europa". SurftippsEuropäischer Jugendkarlspreis 2009 - Jetzt bewerbenZum zweiten Mal wird der Jugend-Karlspreis ausgelobt. Der Preis richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, die sich für Verständigung und Miteinander im gemeinsamen Europa engagieren. Ins Leben gerufen wurde der Preis vom Europäischen Parlament und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen. Die Gewinner des Jugend-Karlspreises erhalten bis zu 5.000 Euro für ihre Projekte, die das Verständnis von europäischer Identität und Zusammenarbeit fördern. Vertreter der besten Projekte aus allen 27 Mitgliedstaaten werden am 19. Mai 2009 nach Aachen zur Preisverleihung eingeladen. Neben der Förderung europäischer und internationaler Verständigung sollen die ausgezeichneten Projekte auch Vorbild sein für die lebendige und aktive Gestaltung des gemeinsamen Europas. Die Initiatoren legen besonderen Wert auf konkrete Beispiele für das gemeinsame Zusammenleben in der europäischen Gemeinschaft. Eingereicht werden können beispielsweise europäische Jugend-Veranstaltungen, Jugend-Austausche oder Internet-Projekte mit einer europäischen Dimension. Bewerbungsschluss ist der 16. Januar 2009. Europäisches Verbraucherzentrum DeutschlandWer Tipps zum Verbraucherschutz sucht, wird auf der Webseite des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland schnell fündig. Eine weiterführende Linkliste sowie Informationen zu Publikationen des Verbraucherzentrums stehen auf der Seite bereit. Das Zentrum ist europaweit in allen Bereichen des grenzüberschreitenden Verbraucherschutzes tätig und wird von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt. |
|
Impressum
Herausgeberin: Bürgerbüro: E-Mail: info@angelika-niebler.de |