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"Weltoffenheit und Heimatverbundenheit" - Polnische Hochschulprofessoren zu Gast in NeufarnDie Europäische Union schafft Raum für Begegnungen. Als in Europa lebende Bürger können wir eine europäische Identität aber nur entwickeln, wenn dieser Raum genutzt und mit Dialogbereitschaft und das Aufeinander Zugehen verschiedener Kulturen belebt wird. Das Motto "Einheit in Vielfalt" gilt als Leitidee der Europäischen Union und stand auch Pate für den deutsch-polnischen Dialog zum Thema "Weltoffenheit und Heimatverbundenheit - Begegnungen", der Ende Oktober bei der Hanns-Seidel-Stiftung in München stattfand. 27 Hochschulprofessoren aus Warschau, Bydgoszczy und anderen polnischen Städten sprachen mit deutschen Professoren, Referenten und Abgeordneten über die Themen "Kulturelle Integration von Jugendlichen" und "Christliche Werteorientierung in Bayern, Deutschland und Europa". "Den Initiatoren Bärbel Fauth vom Gutsgasthof Stangl und Pfarrer Janusz Surzykiewicz möchte ich herzlich zu dieser hervorragenden Idee gratulieren", lobte die oberbayerische CSU-Europaabgeordneten Angelika Niebler, die als Mitorganisatorin den Gesprächskreis moderierte. "Das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen war nicht immer leicht. Darum freut es mich umso mehr, dass wir heute so viele Gemeinsamkeiten entdecken konnten und den europäischen Einigungsprozess im Miniformat zwischen Deutschland und Polen ein Stück weit voranbringen konnten." Die Teilnehmer der Konferenz waren sich einig, dass wir uns in Europa an Werten orientieren sollten, die in ganz Europa gültig sind, gleichzeitig aber unsere regionale Identität bewahren müssen. Dabei seien Kulturkontakte ebenso von Bedeutung wie Kommunikation, Austausch und Dialog. Im Hinblick auf die Integration von Jugendlichen in eine zunehmend unsichere Welt wurde auch die besondere Bedeutung der Familie als solides Fundament zur Vermittlung von Werten hervorgehoben. |