Mehr EU-Gelder für den Breitbandausbau - Bayern kann profitieren

Der Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums bekommt nach EU-Plänen eine Milliarde Euro frisches Geld für den Ausbau von Breitband in ländlichen Gebieten. Für die oberbayerische CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler ist dies ein wichtiger Beitrag, um Europa für die Zukunft fit zu machen.

"Mit diesem Schritt schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe", so die Europaabgeordnete. "Wir verbessern die Breitbandversorgung auf dem Land und geben unserer Wirtschaft kurzfristig dringend benötigte Investitionsimpulse." Gerade auf dem Land besteht bei Breitband noch immer Nachholbedarf. Ohne Breitband drohen ganze Regionen ins Hintertreffen zu geraten. Die Entscheidung, hier zu investieren ist ein richtiger Schritt. "Schneller Internetzugang ist heute ein echter Standortfaktor", so Niebler. Das Geld stammt aus nicht verbrauchten EU-Haushaltsmitten. Zudem sollen zudem 4 Milliarden Euro in den Auf- und Ausbau von grenzüberschreitenden Energieinfrastruktern zur Verfügung gestellt werden. Rat und Europäisches Parlament müssen den Vorschlag der Kommission jetzt beraten und verabschieden. "Das Parlament wird seine Beratungen so schnell wie möglich aufnehmen, um möglichst bald den Weg für die Investitionen frei zu machen", so Niebler.