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Angelika Niebler im Gespräch mit hessischen Hochschulprofessoren

Eine hochrangige hessische Delegation aus Hochschulprofessoren und Wissenschaftlern führte Ende Januar Gespräche in Brüssel über die künftige Ausrichtung der europäischen Forschungsförderung, u.a. mit der Europaabgeordneten Angelika Niebler.

Anlass für die Gespräche war das kommende 7. Forschungsrahmenprogramm, das von der Europäischen Kommission in wenigen Wochen vorgestellt werden soll. Bei den so genannten Forschungsrahmenprogrammen handelt es sich um mehrjährige Programme, die die Ziele und Schwerpunkte der europäischen Forschungsförderung festlegen. Im laufenden Programm finanziert die Europäische Union die Forschung mit über 17,5 Milliarden Euro.

Angelika Niebler als Mitglied des für Forschung zuständigen Industrieausschusses wurde von den hessischen Wissenschaftlern mit vielen Fragen konfrontiert. Die Professoren bemängelten vor allem die hohen bürokratischen Hürden bei den europäischen Vergabeverfahren. Ein Herzensanliegen der Forscher war zudem die baldige Einrichtung eines europäischen Forschungsrates, der sein Hauptaugenmerk auf europäische Projekte von grundlegender Bedeutung legen soll.

Angelika Niebler dankte für die Anregungen, beantwortete Fragen und skizzierte ein Bild von den Vorstellungen und Plänen der EU-Parlamentarier. Diese haben neben dem Rat schließlich das letzte Wort bei den Forschungsrahmenprogrammen.

Mehr Informationen zum den Knackpunkten des Rahmenprogramms enthält auch das Interview, dass Angelika Niebler "kowi-aktuell", dem Magazin der Koordinierungsstelle für Wissenschaften im Oktober 2004 gegeben hat und das sich unter folgender Adresse im Netz findet.

http://www.kowi.de/services/publikationen/Download/info59.pdf

Gute Informationen über die Grundlagen und Ziele der europäischen Forschungspolitik und eine ganze Reihe weiterer Links finden sich auf der Homepage der Europäischen Kommission unter:

http://www.europa.eu.int/pol/rd/index_de.htm