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Besuch in Brüssel - Delegation der Regierung von Oberbayern informiert sich vor Ort über die Arbeit der Europäischen Institutionen
Brüssler Luft schnupperte
kürzlich eine hochrangige Delegation der Regierung
von Oberbayern. Unter Leitung des Regierungspräsidenten
Werner-Hans Böhm informierten sich die Regierungsvizepräsidentin
und zahlreiche Abteilungsleiter vor Ort über die
Arbeit in den Europäischen Institutionen.
Ein dicht gedrängtes Programm gab dabei die Möglichkeit,
einen umfassenden und facettenreichen Einblick zu gewinnen.
Neben einer Einführungsveranstaltung in der neuen
Vertretung des Freistaates Bayern fanden Gespräche
mit der Europäischen Kommission, dem Ausschuss der
Regionen und dem Europabüro der bayerischen Kommunen
statt.
Den Abschluss der Reise
bildete ein Besuch im Europäischen Parlament. Dies
war die Gelegenheit, um sich mit der oberbayerischen Europaabgeordneten
Angelika Niebler eingehend über die Schwerpunkte
ihrer Parlamentsarbeit auszutauschen. Schnell stand fest,
dass viele aktuelle Gesetzesinitiativen, über die
das Parlament berät, direkten Einfluss auf Oberbayern
und die Arbeit der Regierung haben. So wurden die Auswirkungen
der neuen Arbeitszeitrichtlinie auf den Bereitschaftsdienst
in den Krankenhäusern ebenso wie die neue Führerscheinrichtlinie
intensiv diskutiert, die nach gegenwärtigem Stand
einen Umtausch aller alten Führerscheine vorsieht.
Am Ende des Gedankenaustausches war klar, dass die "Vernetzung"
zwischen Oberbayern und Brüssel weiter intensiviert
werden muss. Die Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis
zu Hause sind eine wichtige Hilfe, wenn es gilt, die Gesetzesvorschläge
auf ihre Alltagstauglichkeit hin zu bewerten und entsprechend
zu verbessern.
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