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Großes Getümmel in Brüssel - Telekommunikationsindustrie zu Gast bei einer Anhörung im Europäischen Parlament
Führende Vertreter
der Telekommunikationsindustrie diskutierten bei einer
Anhörung in Brüssel über die aktuelle Lage
der TK-Branche.
Prominentester Gast war aus deutscher Sicht, neben dem
Vorstandsvorsitzenden der Telecom Italia, Marco Tronchetti
Provera, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom,
Kai-Uwe Ricke.
Neben der Analyse des Telekommunikationsmarktes stand
insbesondere die Frage zur Diskussion, inwieweit der Markt
künftig weiterhin reguliert werden müsse. Vertreter
der ehemaligen Monopolunternehmen wie die Deutsche Telekom
warben für die Deregulierung einzelner Märkte,
in denen sich aus ihrer Sicht der Markt schon selbst gestaltet.
Dem hielten die neuen Anbieter entgegen, dass nur eine
noch stärkere Regulierung in einzelnen Märkten
die noch vorhandene Marktdominanz relativieren könne.
Als Mit-Initiatorin und Gastgeberin moderierte die Europaabgeordnete
Angelika Niebler die Debatte über die Rolle von Forschung
und Innovation im Bereich der Telekommunikationsmedien.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Branche nach
wie vor ein Wachstumsmotor für die Arbeitsplätze
in Europa sei und der Sektor wie kein anderer von der
Entwicklung neuer Technologien abhängig ist.
Im so genannten 7. Forschungsrahmenprogramm, mit dem
die Leitlinien der europäischen Forschungsförderung
festgelegt werden, wird daher der Telekommunikation ein
besonders hoher Stellenwert eingeräumt.
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