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Europäisches Parlament entscheidet über Vorschläge zur Strukturförderung 2007 - 2013
Bleibt es beim Votum des
Parlaments, kann Oberbayern in Zukunft verstärkt
von der EU-Strukturförderung profitieren. Das Europäische
Parlament hat in der letzten Plenarwoche drei wichtigen
Änderungen des Kommissionsvorschlags zur Strukturförderung
für den Zeitraum 2007 bis 2013 zugestimmt.
Dabei konnten die CSU-Abgeordneten drei wichtige Forderungen
durchsetzen: Zum einen soll nach dem Willen der CSU-Abgeordneten
auch eine private, und nicht wie im Kommissionsvorschlag
ausschließlich eine öffentliche, Kofinanzierung
der Fördergelder möglich sein. Zum anderen hat
das Parlament in den Vorschlägen Instrumentarien
ergänzt, nach denen künftig mit EU-Fördermitteln
reine Betriebsverlagerungen nicht mehr finanziert werden.
Drittens gibt es neben der von der Kommission bereits
vorgesehenen Innovationsförderung auch weiterhin
die klassische Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen.
Das sind positive Nachrichten für Oberbayern. Es
kann nun ab 2007 auf die Förderung innovativer Unternehmen
sowie kleiner und mittlerer Unternehmen hoffen, sofern
auch die Mitgliedsstaaten im Rat diesem Vorschlag zustimmen.
Bis jetzt war diese Förderung ausschließlich
festgelegten Gebieten, die hauptsächlich in Nord-
und Ostbayern lagen, vorbehalten.
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