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März 2006 / 2 |
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Feierliche
Stunde mit dem deutschen Bundespräsident Horst Köhler im Europäischen
Parlament "Wir müssen uns wieder darauf besinnen, wie oft
schon Europa gerade in Zeiten der Prüfung Erfolg hatte, weil es zur
Erneuerung fähig war." Mit diesen Worten forderte der deutsche
Bundespräsident die Abgeordneten im Europäischen Parlament auf, Europa als
Chance auf die großen Herausforderungen unserer Zeit zu begreifen und diese
zu Nutzen. So
sprach der Bundespräsident die Herausforderungen in den Mitgliedstaaten der
EU, wie die hohe Arbeitslosigkeit oder die Entfremdung der Bürger deutlich
an. Gleichzeitig betonte er aber die Chancen, die sich uns bieten: denn die
Europäer hätten mehr als nur einmal in Ihrer Vergangenheit gezeigt, dass sie
Herausforderungen nicht fürchten, sondern nutzen. Dieser Kontinent sei schon immer von einer
"schöpferischen Unruhe" geprägt gewesen und würde dies auch in
Zukunft sein. Mann solle sich nur an die Realisierung der Wirtschafts- und
Währungsunion und den Binnenmarkt erinnern, unstreitig Erfolge der
Europäischen Union. Wer
jetzt wieder in das alte "Jeder ist sich selbst der Nächste"
verfalle, so Köhler, verkenne die Dimension des globalen Wettbewerbs und
gaukle seinen Bürgern eine Scheinsicherheit vor. Damit erteilte er jeder Art
von Protektionismus und Abschottung von nationalen Märkten eine klare Absage. Man kann dieser Aussage nur zustimmen. In einer sich
zunehmend globalisierenden Welt kann kein
EU-Mitgliedstaat mehr alleine die Herausforderungen meistern. Wir brauchen
die Europäische Union. Der weitere Erfolg des Projektes "Europa"
lässt sich aber nach Bundespräsident Köhler nur unter zwei Bedingungen
erreichen:" Wir dürfen unsere bewährten Prinzipien und Errungenschaften
nicht schwächen. Und wir müssen uns ernsthaft und aufrichtig auf den Weg
machen, Fehlentwicklungen zu korrigieren und zu ordnen, was der Ordnung
bedarf". Dies heißt im Klartext, dass Subsidiarität und eine
gute und transparente Gesetzgebung entscheidende Weichen für ein
erfolgreiches Europa sind und es gilt, an diesen zu arbeiten. Köhler schloss mit den Worten: "Seien wir nicht
beunruhigt über die Zukunft, sondern von schöpferischer Unruhe erfüllt, für
Europa und die Europäische Union! Verwandeln wir gemeinsam und zum Nutzen
aller unsere Herausforderungen in Chancen! Dann bleibt Europa, was es heute
ist: ein guter Platz zum Leben und eine Kraft zum Guten in unserer Einen
Welt." Dem ist nichts hinzuzufügen. Haben Sie zu diesem Thema Fragen oder Anregungen? Dann
schreiben Sie mir bitte! Mehr
Informationen zu diesem Themenkomplex finden Sie auf meinen Seiten im
Internet unter "Pressemeldungen": |
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