Sommer-Europa-Telegramm 2007/3

Die EU - mehr Wohlstand durch den Binnenmarkt

Deutschland ist Exportweltmeister – vor allem auch dank des europäischen Binnenmarktes. Er trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Gemeinschaft maßgeblich bei. Und Deutschland profitiert davon in besonderem Maße: 63 Prozent aller deutschen Exporte gehen in die anderen EU-Staaten - die Nachbarn der EU sind unsere besten Kunden. Ohne die EU würde es uns wirtschaftlich deutlich schlechter gehen. Denn im harten internationalen Wettbewerb hätten selbst Wirtschaftsgrößen wie Frankreich oder Deutschland kaum eine Chance.

Der Außenhandel ist für die deutsche Wirtschaft ausgesprochen wichtig, viele Menschen sind hierzulande im Exportsektor tätig. Und seit der EU-Erweiterung sind die neuen Mitgliedstaaten hier mittlerweile zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands geworden. So leistet auch die EU-Erweiterung einen Beitrag dazu, das Wirtschaftswachstum zu begünstigen und Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen.

Neben dem gemeinsamen Binnenmarkt wirken aber auch EU-spezifische Instrumente bei der Förderung des Wohlstands in der Gemeinschaft mit:  Beispielhaft für diese Förderpolitik ist etwa der europäische Fonds für regionale Entwicklung. Ziel ist es, strukturschwache Regionen in den Mitgliedstaaten durch spezielle Fonds zu fördern.

Auf diese Weise unterstützt die EU auch Bayern: So hat Bayern zwischen 2000 und 2006 insgesamt etwa 2,5 Milliarden Euro von der EU erhalten. Für den Zeitraum 2007 bis 2013 stehen Bayern für das Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" und für die grenzübergreifende Zusammenarbeit etwa rund EURO 662 Mio. aus EU-Geldern zur Verfügung.

Letztendlich ziehen aber nicht nur die Unternehmen Nutzen aus dem gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraum, sondern auch der Verbraucher selbst. Hier kann man etwa die durch die EU garantierte Preisstabilität nennen. Denn der Euro ist entgegen aller Mutmaßungen kein "Teuro".  Vielmehr hat die Einführung des Euro die Transaktionskosten für Unternehmen und Verbraucher in allen europäischen Ländern reduziert. Und damit können letztendlich Produkte günstiger angeboten werden - zum Vorteil für den Verbraucher. Auch die Inflation ist in Deutschland nach der Euroeinführung gesunken. Und durch den Wegfall der Import- und Exportzölle können wir heute Produkte aus ganz Europa relativ günstig erwerben. Auch davon profitieren Verbraucher wie Unternehmen.

Haben Sie zu diesem Thema Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir bitte!

Mehr Informationen zu diesem Themenkomplex finden Sie auf folgenden Seiten im Internet:

Link zur Informationsseite der EU-Kommission über den europäischen Binnenmarkt:

http://ec.europa.eu/internal_market/index_de.htm

 

 

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