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Sommer-Europa-Telegramm 2007/4 |
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Verbraucherschutz – ganz groß in der EU Kaum
eine Zielgruppe steht in der Europäischen Union stärker im Fokus als die
Verbraucher. Kein Wunder, denn jeder Bürger ist letztendlich Verbraucher. Und
im Zuge der ständig zunehmenden Globalisierung und Liberalisierung wie beim
internationalen Warenverkehr werden Produktinformationen, Qualitätsstandards
und Kontrollen gerade im Bereich von Gesundheit und Ernährung notwendiger
denn je. Allerdings lässt sich dies erfolgreich nur noch durch internationale
Zusammenarbeit gewährleisten, beispielsweise durch die EU, die mit anderen
internationalen Institutionen eng kooperiert.
Die
europäischen Verbraucher können heute ihre Kaufentscheidungen – ob bei Waren
oder Dienstleistungen – in Kenntnis aller notwendigen Produktinformationen
treffen. Dazu tragen insbesondere europäische Mindeststandards bei – sei es
beim Fleisch- oder Autokauf, beim Wein oder Olivenöl. Zunehmend
gewinnt angesichts der veränderten Ernährungsgewohnheiten auch die
Verbraucheraufklärung an Bedeutung. Der Kunde soll wissen, was hinter der
Werbung steckt und wie viel Extra-Milch z.B. der Schokoriegel tatsächlich
bietet. Oder: wann ist ein Lebensmittel wirklich „fettarm“ oder „salzarm“? Außerdem
hat die EU den Käufer besser gestellt, wenn es um die Reklamation von Mängeln
geht. Stellt sich nach einem Kauf heraus, dass die erworbene Ware schadhaft
oder unbrauchbar ist, kann jeder Käufer Ansprüche auf Umtausch oder
Reklamation gegenüber dem Verkäufer geltend machen, sowie bei
Rechtsstreitigkeiten das Europäische Verbraucherzentrum um Unterstützung
bitten. Auch
beim ‚Einkaufsbummel’ via Internet stehen die Kunden heute unter dem
besonderen Schutz der EU. Angesichts der wachsenden Zahlen im Versandhandel
und beim Internetgeschäft sorgt die EU mit hohen Sicherheitsstandards dafür,
dass dieser komfortable und zeitsparende Weg, seine Einkäufe zu erledigen,
soweit wie möglich unbeschadet von betrügerischen und missbräuchlichen
Einflüssen bleibt. Ungeachtet dessen ist jeder Käufer im Netz immer gut
beraten, die Seriosität des Anbieters genau zu prüfen. Wichtig
ist gerade beim Thema „Verbraucherschutz
– wie so oft in der EU – die Balance zwischen notwendiger Regelung und
Bürokratismus zu wahren. Haben Sie zu
diesem Thema Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir bitte! Mehr
Informationen zu diesem Themenkomplex finden Sie auf folgenden Seiten im
Internet: Link
zur Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums: |
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Impressum |
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Herausgeberin: Bürgerbüro: E-Mail: info@angelika-niebler.de |
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