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Sommer-Europa-Telegramm 2007/6 |
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Europa ohne Grenzen erleichtert das Reisen Gerade
in der Urlaubszeit bietet die
Europäische Union Erleichterungen für ihre Bürger, die heute vieles für
selbstverständlich halten. So war z. B. das Reisen vor Einführung des
Schengener Abkommens wegen der langen Wartezeiten an den Grenzübergängen
gerade zu Ferienbeginn oft nervenaufreibend. Seit 1995 gibt es Personenkontrollen
an den Binnengrenzen der sogenannten „Schengen-Staaten“
nicht mehr. Zur Schengen-Zone gehören
bis auf Großbritannien und Irland alle EU-Staaten, die bereits vor 2004
Mitglied der EU waren, außerdem Island und Norwegen. Voraussichtlich zum 1.
Januar 2008 werden zudem die 2004 beigetretenen Mitgliedstaaten, unter
anderem auch die Tschechische Republik und Polen, zum Schengen-Raum
hinzukommen. Grenzübertritte sind jetzt so einfach, dass mancher gar
nicht merkt, dass er längst im Nachbarland ist. Auch beim
Führerschein hat die EU für Vereinfachung gesorgt: Die Dokumente werden von
den Mitgliedsstaaten gegenseitig anerkannt und ermöglichen Bürgern, ohne
große bürokratische Hürden am Verkehr in jedem EU Staat teilzunehmen. Damit
ist das Reisen mit dem Auto für die Bürger deutlich leichter geworden. Für
diejenigen, die längere Zeit in einem anderen EU-Land verbringen oder sogar
dort leben wollen, entfällt damit die Notwendigkeit, sich einen
Internationalen Führerschein ausstellen zu lassen oder seine Fahrerlaubnis
einzutauschen. Ein Führerschein, der in Deutschland erworben wurde, ist jetzt
in allen EU-Staaten anzuerkennen. Vor Allem
während der Reisezeit erleben die Bürger der EU die Vorzüge ihrer gemeinsamen
Währung hautnah. Über 300 Millionen Menschen - also die große Mehrheit der Bürger
in der EU – bezahlen seit dem 1. Januar 2002 mit dem Euro. Das schafft
Flexibilität im Urlaub, spart Zeit und Kosten für den Geldumtausch. Vor allem
aber entfällt das lästige Umrechnen zum zumindest annähernden Preisvergleich.
Seit Anfang 2007 ist auch Slowenien als erster neuer Mitgliedstaat in der
Euro-Zone Vertreten und ab dem nächstem Jahr auch Zypern und Malta. Außerdem
schafft der einheitliche Währungsraum für die Bürger in der EU auch Vorteile
beim bargeldlosen Zahlungsverkehr. Inzwischen kann nämlich jeder EU-Angehörige im gesamten Euroraum
Beträge bis zur Höhe von 50.000 Euro zu den gleichen Bedingungen wie im
Inland mit der EC- oder Kreditkarte bezahlen. Sollte
sich während der Reise ein Notfall ereignen, schafft in der gesamten EU
inzwischen die einheitliche Notrufnummer 112 Verbindung
zur nächsten Notrufzentrale, um möglichst schnell Hilfe zu erhalten. Und wenn
es wirklich ernst wird und ein Konsulat oder eine Botschaft weiter helfen
müssen, bietet jede EU-Auslandsvertretung, die am Ort ist, allen EU-Angehörigen
konsularischen Schutz. Auch das ist eine weitere Errungenschaft der
Europäischen Union: Über die Grenzen hinweg gibt es mehr Sicherheit für den
einzelnen Bürger. Haben Sie zu
diesem Thema Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir bitte! Mehr
Informationen zu diesem Themenkomplex finden Sie auf folgenden Seiten im
Internet: Link zur Internetseite des Auswärtigen Amtes zum
Thema Schengen: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/WillkommeninD/EinreiseUndAufenthalt/Schengen.html |
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Impressum |
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Herausgeberin: Bürgerbüro: E-Mail: info@angelika-niebler.de |
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