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Oktober 2007/ 2 |
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Wasserstoff – ein Energieträger der
Zukunft Die
Europäische Kommission hat in dieser Woche gleich zwei Vorschläge angenommen, die die
Entwicklung und Vermarktung von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft beschleunigen
werden. Im Bereich der
Forschung soll eine "Technologieinitiative für Brennstoffzellen und
Wasserstoff" getragen von der Europäischen Union und ausgewählten
Unternehmen, in den kommenden sechs Jahren dafür sorgen, dass Wasserstofftechnologien
bis 2020 in marktreifen Produkten von Fahrzeugen bis hin zum Flugzeug angeboten
werden können. Die EU steuert hierfür aus ihrem Forschungsetat insgesamt 470
Millionen bei. Die Unternehmen haben sich verpflichtet, diesen Betrag noch
einmal zu verdoppeln. Damit stehen für diese Initiative fast 1 Milliarde Euro
zur Verfügung. Der zweite Vorschlag zielt darauf ab, die Genehmigung von Fahrzeugen
mit Wasserstoffantrieb europaweit zu vereinfachen, um deren Anzahl auf
Europas Straßen zu erhöhen. Beide Vorschläge liegen nun dem Europäischen Parlament
und dem Ministerrat zur Prüfung vor. Diese Entwicklungen sind nicht zuletzt auf
die Initiative des Europäischen Parlaments zurückzuführen. In diesem Frühjahr
hatte das Parlament die Kommission und die Mitgliedstaaten in einer Resolution
aufgefordert, die Einführung der Wasserstofftechnologie in Europa zu
beschleunigen. Ferner hat das Parlament die Mittel für die Energieforschung
deutlich aufgestockt und mehr Forschung im Bereich Wasserstoff eingefordert. Wasserstoff
selbst ist keine Energiequelle wie Öl oder Kohle. Vielmehr handelt es sich um
einen Energieträger. Er wird beispielsweise durch die elektrolytische
Zerlegung von Wasser, das auf der Erde in praktisch unbegrenzten Mengen
vorhanden ist, gewonnen. Besonders umweltverträglich ist dieser Prozess, wenn die Elektrolyse des Wassers mit
regenerativen Energien, also beispielsweise mit Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie,
erfolgt und somit kein CO2 freigesetzt wird. Der so gewonnene
Wasserstoff kann dann in einer Brennstoffzelle Motoren aller Art antreiben. Haben
Sie zu diesem Thema Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir bitte! Mehr
Informationen zu diesem Themenkomplex finden Sie auf folgenden Seiten im
Internet: Link
zur Homepage des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes: Link
zum Vorschlag für die Genehmigung von Wasserstofffahrzeugen: http://ec.europa.eu/enterprise/automotive/pagesbackground/safety/com_2007_0593/de.pdf Links zu Informationen zur
Technologieinitiative Brennstoffzellen und Wasserstoff auf Englisch: |
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Herausgeberin: Bürgerbüro: E-Mail: info@angelika-niebler.de |
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