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Sommer-Europa-Telegramm 2008/2 |
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Energieeffizienz in Gebäuden – schont Umwelt und Geldbeutel „Haus sanieren – profitieren!“
Mit diesem Slogan wirbt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt für die
energetische Sanierung von Gebäuden. Nach erfolgreichem Start in den
Pilotregionen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen läuft die Kampagne Anfang
August auch in Bayern an. Im Rahmen des Aktionsprogramms werden Handwerker
geschult, Hausbesitzer gezielt über die Möglichkeiten zur energetischen
Sanierung Ihrer Häuser zu beraten – ein kostenloser Energiecheck ist dabei inklusive.
Das Angebot wird in den
Pilotregionen rege genutzt. Kein Wunder - angesichts der Rekordpreise für
Strom und Öl und dem seit diesem Jahr obligatorischen Energieausweis für
Gebäude lohnt es sich für Hausbesitzer besonders, sich über
Energiesparmaßnahmen Gedanken zu machen. Fast 90 Prozent des
Energieverbrauchs eines Privathaushalts in Deutschland werden für Heizung und
Warmwasser verwendet. In Bayern zeichnen allein Gebäudeheizung und
Warmwasserbereitung für 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs des Freistaats
verantwortlich. Den deutlich überwiegenden Anteil macht dabei mit rund drei
Vierteln des Energieverbrauchs die Raumwärme aus, von der ein Großteil durch
Wände, Fenster, Dach, Türen oder den Fußboden verschwindet. Auch alte Heizkessel
sowie überdimensionierte, falsch eingestellte und ineffiziente Umwälzpumpen
treiben den Strom- und Wärmeverbrauch in die Höhe. Am meisten Energie kann also
durch besser gedämmte Altbauten und durch innovative Konzepte für Neubauten
gespart werden – und wer heizt schon gern die Straße anstelle der eigenen
Wohnung? Bei Altbauten lässt sich der Energiebedarf in Einzelfällen um bis zu
90 Prozent verringern, im Durchschnitt immerhin um rund 50 Prozent. Doch nicht nur die Sanierung,
auch der Einsatz erneuerbarer Energien zahlt sich aus und trägt zur
Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden bei. Derzeit wetteifern in der
so genannten Solarbundesliga deutschlandweit Gemeinden und Kommunen um den
Spitzenplatz der Tabelle, den derjenige sicher hat, der möglichst viele
Anlagen zur Erzeugung von Solarwärme und Solarstrom installiert. 1.074
Kommunen und 608 Dörfer und Stadtteile nahmen in der Saison 2007/2008 an der
Deutschen Meisterschaft teil. Unter den besten 100 Teilnehmern finden sich dabei
zahlreiche bayerische Kommunen. Die Zeichen der Zeit erkannt
hat auch die Europäische Union, ohne deren Förderprogramme und Initiativen
wie CONCERTO PLUS (Informationen siehe Link unten) die Entwicklungen im
Bereich Energieeffizienz so nicht möglich gewesen wären. Doch zur
Unterstützung der Energieeffizienz von Gebäuden soll noch mehr getan werden. So hat die Europäische
Kommission kürzlich eine Konsultation zur geplanten Überarbeitung der
Richtlinie der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden durchgeführt. Sie will im
November 2008 einen Vorschlag zur Neufassung der Richtlinie unterbreiten. Darin
sollen EU-weite Mindestanforderungen an die Energieeffizienz von Neubauten
und sanierten Gebäuden gesetzt werden und ihr Anwendungsbereich erweitert
werden. Für Neubauten wird die Kommission bis Ende des Jahres 2008 eine
Strategie zur breit gestreuten Verbreitung von Niedrigstenergie- und
Passivhäusern bis zum Jahr 2015 entwickeln. Der Einsatz von
energieeffizienteren Technologien oder besser gedämmte Gebäude können zunächst
eine größere Investition bedeuten, lohnen sich aber auf längere Sicht, denn
noch nie waren Strom und Öl teurer als heute und noch nie hat sich ein
cleverer Umgang mit Energie mehr gelohnt. Haben
Sie zu diesem Thema Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir bitte! Mehr
Informationen zu diesem Themenkomplex finden Sie auf folgenden Seiten im
Internet: Link zur Homepage der Kampagne
"Haus sanieren - profitieren!": http://www.sanieren-profitieren.de/ Link zur Broschüre „Fördergeld
2008 für Energieeffizienz und erneuerbare Energien“: http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/geld_energiesparen.pdf Link zum Thema Energieausweis
für Gebäude: Link zum EU-Förderprogramm
CONCERTO PLUS: |
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Impressum |
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Herausgeberin: Bürgerbüro: E-Mail: info@angelika-niebler.de |
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