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Mai 2009/2 Erfolgsbilanz der CSU-Europagruppe - Landwirtschaft Größtes
agrarpolitisches Vorhaben der EU in den vergangenen fünf Jahren war der so
genannte Gesundheits-Check der europäischen Landwirtschaftspolitik. Hier
konnten die CSU-Europaabgeordneten erreichen, dass die Kürzungen für die
deutschen Landwirte um rund 185 Millionen Euro geringer ausfallen werden als
von der Europäischen Kommission zunächst gefordert. Außerdem wurden
Kontrollvorschriften wie etliche Regelungen der FFH-Richtlinie
sowie die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Rinder aus den so
genannten "Cross Compliance"-Vorschriften
herausgenommen. Ebenso wurde die Flächenstilllegung an landwirtschaftliche
Tätigkeiten gebunden, damit sind Zahlungen an Flughäfen, Energiekonzerne etc.
ausgeschlossen. Weitere gute
Nachricht: Die EU-Direktzahlungen bleiben stabil. Die CSU-Europagruppe konnte
erreichen, dass der Kommissionsvorschlag zur 20-prozentigen Kürzung der
Ausgleichszahlungen zurückgewiesen wurde. Außerdem wurde eine
EU-Agrarmarktordnung geschaffen und damit 1000 Seiten Vorschriften auf nur
noch 200 Seiten gekürzt. Die CSU setzt sich auch weiterhin für verlässliche
Wettbewerbsbedingungen für die Landwirtschaft ein. Die Leistungen der
Landwirtschaft für die Gesellschaft müssen auch künftig angemessen honoriert
werden. Was national oder
regional geregelt werden kann, sollte auch auf dieser Ebene bleiben. Deshalb
haben sich die CSU-Europaabgeordneten entschieden gegen eine europäische
Bodenschutzrichtlinie ausgesprochen, die im Rat momentan auf Eis liegt. Im Rahmen der
Beratungen über den EU-Haushalt haben sich die CSU-Europaabgeordneten
außerdem massiv für die Einführung eines Milchfonds stark gemacht. Damit soll
die Milchwirtschaft langfristig auf stabilere Füße gestellt werden. Um den
Verfall des Milchpreises zu stoppen, muss der Mengendruck vom Milchmarkt
genommen werden. Die CSU bleibt bei ihrem Standpunkt und lehnt konsequent
jede Milchquotenerhöhung ab. Gute Nachrichten
auch für die bayerischen Teichwirte: Obwohl auf europäischer Ebene insgesamt
gekürzt wurde, konnte das Fördervolumen für Bayern für den Zeitraum 2007 -
2013 gesteigert werden. Die CSU konnte aufgrund der guten Resonanz in Bayern
im vorhergegangenen Förderzeitraum erreichen, dass der Anteil für Bayern von
knapp 10 Prozent im alten Programm auf nun über 15 Prozent angehoben wurde. Treffen Sie Angelika Niebler bei Xing, dem
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