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Mai 2009/3 Erfolgsbilanz der CSU-Europagruppe - Bürokratieabbau
und Transparenz Der Einsatz für Entbürokratisierung zieht sich wie ein roter Faden
durch die Politik der CSU-Europagruppe. Ein prominentes Beispiel ist die so
genannte Sonnenscheinrichtlinie. Die CSU-Europaabgeordneten konnten
verhindern, dass die EU bürokratische Regelungen zum Schutz von Arbeitnehmern
vor der Sonne einführt. Ob man Sonnencreme benutzt oder langärmlige Kleidung
trägt unterliegt der Eigenverantwortung jedes Einzelnen - dazu bedarf es keiner
Vorschriften aus Brüssel. Im Rahmen des so genannten "Small Business Act",
einem Gesetz zur Förderung des europäischen Mittelstandes, wurde auf
Forderung der CSU-Europagruppe ein verbindlicher KMU-Test eingeführt. Das
bedeutet, dass bei jeder Gesetzesinitiative analysiert werden muss, welche
Kosten durch solch einen Vorschlag auf den Mittelstand zukommen, wobei die
Ergebnisse durch externe, unabhängige Stellen bewertet werden sollen.
Außerdem fordert die CSU, dass im Interesse des Mittelstandes die Empfehlungen
der Gruppe hochrangiger Experten unter der Federführung von Edmund Stoiber
verpflichtend von der Europäischen Union übernommen werden. Der CSU-Europagruppe ist es darüber hinaus gelungen, den viel
diskutieren Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission für eine neue
Chemikalienpolitik, kurz REACH genannt, in wichtigen Punkten zu korrigieren.
Die geplanten Anmelde- und Registrierungsverpflichtungen für Chemikalien
wurden im Bereich der Volumen von 1 bis 100 Tonnen erheblich vereinfacht. Das
ist gerade für die in Bayern mittelständisch geprägten Chemieunternehmen eine
große Erleichterung. In Sachen Transparenz hat sich das Europäische Parlament dafür stark
gemacht, strengere Regeln und mehr Transparenz für Lobbyisten in Brüssel
einzuführen. In einem gemeinsamen Lobby-Register der europäischen
Institutionen soll ersichtlich werden, welche Interessensvertreter an der
Ausarbeitung von Gesetzestexten beteiligt waren. Durchsetzen konnte sich die
CSU-Position, wonach die Kirchen aufgrund ihrer Sonderrolle nicht als
Lobbyisten gelten. Neben einer transparenten Verwendung von EU-Geldern hat sich die CSU im
Haushaltsausschuss auch dafür stark gemacht, dass Fördergelder der EU stärker
kontrolliert werden. Im Rahmen der Neuauflage der Verordnung, die die Europäische
Stiftung für Berufsbildung statuiert, konnte erreicht werden, dass deren
Vorstand deutlich verschlankt und die übermäßige
Reisetätigkeit der Gremien eingeschränkt wird. Das setzt ein positives Signal
für die Verhinderung der Verschwendung von Steuergeldern und ist ein gutes
Vorbild für künftige Überarbeitungen der Statuten anderer EU-Agenturen. Hier
gibt es teilweise noch erhebliches Einsparpotenzial. Die CSU-Europagruppe
wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, einen transparenten und sparsamen
Umgang mit EU-Mitteln sicherzustellen. Lesen Sie die ausführliche Erfolgsbilanz der CSU-Europagruppe im Internet
nach: Link zu den
CSU-Erfolgen auf europäischer Ebene: http://www.angelika-niebler.de/htm/erfolgsbilanz.pdf |
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