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Juni 2009/1 Erfolgsbilanz der CSU-Europagruppe - Finanzielle
Unterstützung und Investitionen in die Zukunft Oft wird der
Vorwurf laut, Deutschland sei der größte Nettozahler der Europäischen Union.
Auf das Bruttoinlandprodukt pro Kopf umgerechnet stimmt das allerdings nicht.
Dort liegen wir nach aktuellen Berechnungen hinter den Niederlanden,
Luxemburg, Dänemark und Schweden auf Platz 5. Zudem wird immer wieder
vergessen, dass Bayern von einer Vielzahl von europäischen
Strukturfördermitteln profitiert, die gezielt und ergebnisorientiert in die
verschiedenen Regionen fließen. Wichtig dabei ist: Was vor Ort gefördert
wird, wird einzig und allein in Bayern entschieden - ein großer Erfolg für das von der CSU
verfolgte Subsidiaritätsprinzip. In Brüssel hat
sich die CSU-Europagruppe dabei erfolgreich dafür eingesetzt, dass das
Fördervolumen für Bayern für die Jahre 2007-2013 konstant gehalten wurde.
Bisher galten im Förderbereich zudem unnötige bürokratische Vorschriften.
Sowohl das europäische, als auch das bayerische Haushaltsrecht mussten
angewendet werden, wobei es oftmals zu Widersprüchen kam. Jetzt gilt nur noch
das bayerische Haushaltsrecht, wodurch Schwierigkeiten mit der Bürokratie in
München praxisnah gelöst werden können. Darüber hinaus
konnten wir uns in der Diskussion um die Ausgestaltung der Strukturpolitik in
der Förderperiode 2007 bis 2013 dahingehend durchsetzen, dass die private
Kofinanzierung bei der Vergabe von EU-Fördermitteln erhalten bleibt. Damit müssen
nicht nur Kommunen und Länder die Mittel für die 50-prozentige
Eigenbeteiligung an Förderprojekten aufbringen - es können sich nach wie vor auch
private Träger wie Firmen, Stiftungen und Vereine um Fördermittel bewerben. Um den Ausbau
wichtiger Verkehrsprojekte zu fördern, haben sich die CSU-Europaabgeordneten
für die Finanzierung der Transeuropäischen Netze stark gemacht. Im Zeitraum 2007
bis 2013 werden drei für Bayern wichtige Vorhaben mit Mitteln aus dem
EU-Haushalt unterstützt: der Ausbau der Eisenbahnstrecken Paris - Bratislava
und Berlin-Verona sowie der Ausbau der Donau zwischen Straubing und
Vilshofen. Für das
Satellitennavigationsprojekt Galileo, dessen Kontrollzentrum in
Oberpfaffenhofen bei München angesiedelt ist und das mit GATE eine Test- und
Entwicklungsumgebung im Berchtesgadener Land unterhält, hat sich die CSU im
Haushalts- und Industrieausschuss des Europäischen Parlaments stark gemacht.
Durch die Sicherung der Beteiligung von Subunternehmen zu 40 Prozent an dem
Projekt hat die CSU-Europagruppe bayerische Unternehmen in eine hervorragende
Ausgangsposition gebracht, an dem Bau der Satelliten maßgeblich beteiligt zu
werden. Eine weitere
Reihe wichtiger Forderungen konnte die CSU-Europagruppe mit Blick auf
Struktur und Inhalte des Siebten Forschungsrahmenprogramms der EU
durchsetzen. Inhaltliche Schwerpunkte wie im Bereich der Luft- und Raumfahrt,
der Materialforschung und der Informationstechnologie orientieren sich
gezielt an Schwerpunkten bayerischer Forscher und schaffen beste
Voraussetzungen für die Grundlagenforschung im High-Tech-Standort-Bayern. Verschaffen Sie sich einen Überblick über europäische Fördermittel für
Oberbayern. Bestellmöglichkeit
der EU-Förderfibel mit vielen Beispielprojekten aus der Region: http://www.angelika-niebler.de/htm/foerderfibel.htm |
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