Newsletter Mai 2010

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser,Angelika Niebler

die Finanzkrise beherrschte wieder einmal die Tagesordnung der Plenarwoche in Straßburg. Während im Plenum die Vorschläge der Europäischen Kommission zur stärkeren wirtschaftlichen Koordinierung zwischen den EU-Mitgliedstaaten diskutiert wurden, machte der Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments Nägel mit Köpfen: In Straßburg stimmten die Ausschussmitglieder letzte Woche einer Richtlinie zu, die erstmals Regeln für Hedgefonds, Private-Equity-Gesellschaften und andere Fonds aufstellt.

Eine große Mehrheit der Stimmen fand sich auch im Plenum für eine Verbesserung der Sicherheit und Qualität von Organspenden in der EU. Um die Zahl der Organspenden zu erhöhen, fordert das Europäische Parlament zudem den Einsatz von Transplantationskoordinatoren, wie Sie in der Rubrik "Aktuelles aus Europa" lesen können.

Der "Kopf hinter den Nachrichten" gehört in dieser Woche meiner Europareferentin Heike Maas, die seit Oktober 2009 mein Wahlkreisbüro leitet und mich deshalb zu zahlreichen Terminen vor Ort begleitet.

In der Kategorie "Zu Besuch in Europa" lesen Sie dieses Mal von der Frühgeborenen-Stiftung EFCNI mit Sitz in Vaterstetten, deren Vertreterinnen eine aufrüttelnde Studie zur Versorgung von Frühgeburten im Europäischen Parlament präsentierte.

"Vor Ort in Oberbayern" berichten wir exemplarisch für viele andere Veranstaltungen von gleich zwei spannenden Terminen. Sowohl das Treffen mit jungen Lehramtsanwärtern in Markt Schwaben, als auch die Tour durch den Landkreis Pfaffenhofen haben mir große Freude bereitet.

Lesen Sie mehr… viel Vergnügen!

Ihre Europaabgeordnete

Dr. Angelika Niebler, MdEP

Aktuelles aus Europa

Erstmals Regeln für Hedge-Fonds - Wirtschaftsausschuss beschließt Finanzmarkt-Regulierungspaket

Regeln für Hedge-Fonds

Hedgefonds, Private-Equity-Gesellschaften, Immobilenfonds, Rohstofffonds und Infrastrukturfonds sollen erstmals EU-weiten Regeln unterliegen. Dies beschloss der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments. Die Regeln sollen auch für Fonds aus Drittstaaten gelten. Die oberbayerische CSU-Europaabgeordnete begrüßte die Entscheidung ihrer Kollegen im Wirtschaftsausschuss als "Durchbruch in der Neuregulierung der Finanzmärkte". Nach vielen Verzögerungen, vor allem durch einzelne Mitgliedstaaten, legt das Europäische Parlament damit den ersten Baustein für eine Regulierung von Hedgefonds und anderen Fondstypen.
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Organspenden in der EU soll leichter werden - Parlament fordert Transplantationskoordinatoren

Organspenden

Allein in der Europäischen Union stehen rund 60.000 Menschen auf der Warteliste für eine Organspende. Jeden Tag sterben im Schnitt 12 von ihnen, weil das benötigte Organ vor Ort nicht verfügbar ist. Aus diesem Grund hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit einer europäischen Richtlinie über Qualitäts- und Sicherheitsstandards von Organspenden zugestimmt, die den transnationalen Austausch vorhandener Spenderorgane erleichtern sollen. "Unsere Forderung geht aber noch weiter", erklärt die oberbayerische CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler. "Wir fordern die Mitgliedstaaten der EU dazu auf, das System der Transplantationskoordinatoren nach spanischem Vorbild einzuführen, um die Zahl der verfügbaren Spenderorgane zu erhöhen."
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Die "Köpfe hinter den Nachrichten"

Heike Maas - Europareferentin im Wahlkreis Oberbayern

Heike Maas

Schon beim Wahlkampf hielt Heike Maas die Fäden in der Hand. Selbst Kandidatin für die Europawahl im Juni 2009, organisierte die Rosenheimerin gleichzeitig mit viel Fingerspitzengefühl und pfiffigen Ideen die Wahlkampfauftritte von Angelika Niebler, rührte kräftig die Werbetrommel und hatte damit großen Anteil am Wiedereinzug der oberbayerischen CSU-Abgeordneten in das Europäische Parlament. Seit Oktober desselben Jahres steht die Vorsitzende der Europa-Union Rosenheim Angelika Niebler nun permanent als Europareferentin im Wahlkreisbüro zur Seite.

Die begeisterte Europäerin setzt sich nicht nur in der Europa-Union ein, sondern ist auch Gründungsmitglied der Frauen-Union Söchtenau/Prutting Vorstandsmitglied im CSU-Kreisverband Rosenheim-Land und im Bezirksvorstand der CSU Oberbayern sowie der Frauen-Union Oberbayern. Mit dem Thema Europa beschäftigte sich die zweifache Mutter und Diplomkauffrau auch schon im Rahmen früherer beruflicher Tätigkeiten als beratende Betriebswirtin bei der Maas Gesellschaft für betriebswirtschaftliche Konzeption und Organisation, wo sie u. a. in Benchmark-Studien die Gegebenheiten in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten analysierte. Ihre Familie bleibt trotz allem der Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens - genau wie bei ihrer Chefin. Für Angelika Niebler ist die 42-jährige ein echter Glücksgriff: "Ich freue mich riesig, eine so engagierte und hoch talentierte Mitarbeiterin für meinen Wahlkreis gewonnen zu haben."

Zu Besuch in Europa

Europäische Frühgeborenen-Stiftung stellt Studie im EP vor - Schirmherrin Niebler: "Besser um Frühchen kümmern"

Fruehgeborenen-Stiftung

Einer von zehn Säuglingen in Europa kommt zu früh zur Welt. Die Folgen der Frühgeburt gelten mittlerweile als die häufigste Ursache von Kindersterblichkeit. Dennoch ist die Neugeborenversorgung weder in Deutschland, noch in den meisten anderen europäischen Ländern, befriedigend gewährleistet, wie eine Studie der "Europäischen Stiftung für Frühgeborene und kranke Neugeborene" (EFCNI) belegt. "Unter den Kindern in medizinischer Behandlung sind die Frühgeborenen die größte Gruppe, und ihre Zahl steigt", stellte Schirmherrin Angelika Niebler im Rahmen der Präsentation der Studie im Europäischen Parlament mit Bedauern fest. Die oberbayerische Europaabgeordnete und Landesvorsitzende der Frauen-Union fordert deshalb mehr Investitionen für Prävention, Spezialisierung und Forschung. Um weitere Entscheidungsträger in Brüssel für die Sache zu gewinnen, hatte sie Vertreter von EFCNI, die ihren Hauptsitz im oberbayerischen Vaterstetten haben, in die europäische Hauptstadt eingeladen.
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Vor Ort in Oberbayern

Europapolitik aus erster Hand - Angelika Niebler trifft angehende Lehrerinnen und Lehrer in Markt Schwaben

Markt Schwaben

Fragen der politischen Bildung standen im Mittelpunkt der Begegnung zwischen Angelika Niebler und den Grund- und Hauptschullehramtsanwärtern des Landkreises Markt Schwaben. Zur Vorbereitung auf den Schulunterricht, in dem die angehenden Lehrerinnen und Lehrer ihren Schülern u. a. die Funktionsweise der Europäischen Union näher bringen sollen, hatte Seminarrektor Jörg Meier die oberbayerische CSU-Europaabgeordnete zu einem Gastvortrag eingeladen, den Angelika Niebler mit großer Freude hielt: "Lehrende an den Grund- und Hauptschulen sind wichtige Botschafter für Europa."
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Schyren-Gymnasium, Hopfenmetropole und Europäischer Abend - Auf Tour im Landkreis Pfaffenhofen

Schyren-Gymnasium

Einen ganzen Tag lang nahm sich Angelika Niebler Zeit, um im Landkreis Pfaffenhofen für Europa zu werben. Auf Einladung des CSU-Kreisvorsitzenden Karl Straub informierte sie sich u. a. über die Situation der Hopfenpflanzer in der Hallertau, erklärte Schülern des Schyren-Gymnasiums die Strukturen und Abläufe in der EU und ließ sich abends von der CSU in Pfaffenhofen auf eine musikalische und literarische Europareise mitnehmen.
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Surftipp

"Sonntags gehören Mami und Papi uns" - Europaabgeordneter Martin Kastler startet Online-Kampagne

free sunday

Der Sonntag soll europaweit als verbindlicher Ruhetag geschützt werden. Das ist das Ziel einer Initiative des Nürnberger CSU-Europaabgeordneten Martin Kastler, der gemeinsam mit anderen Mitstreitern wie christlichen Einrichtungen und der "Allianz für den arbeitsfreien Sonntag" den Trend zu immer mehr Sonntagsarbeit stoppen will. Seit dem Vertrag von Lissabon haben die Unionsbürger durch das Instrument der Europäischen Bürgerinitiative ein direktes Mitspracherecht in der Europapolitik - eine Million Unterschriften werden dazu benötigt. Wenn auch Sie für einen besseren Schutz des Sonntags in Europa sind, dann tragen Sie sich hier ein:

http://www.free-sunday.eu

Impressum

Herausgeberin:
Dr. Angelika Niebler, MdEP

Bürgerbüro:
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