Männer und Frauen brauchen Chancengerechtigkeit und keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts!

1. Eine wirksame Bekämpfung von Menschenhandel und Zwangsprostitution

Ich mache mich seit Jahren dafür stark, den Menschenhandel gezielt zu bekämpfen und die Opfer besser zu schützen. Die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer, die im April 2011 vom Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten beschlossen wurde, ist daher längst überfällig. Gemeinsam mit der Frauen-Union Bayern habe ich eine Initiative für eine Verschärfung des bestehenden Prostitutionsgesetzes in Deutschland gestartet. Wir wollen die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution besser schützen, indem wir die Frauen dem Zugriff ihrer Zuhälter entziehen und die Täter konsequenter bestrafen. Wir fordern unter anderem, dass das Mindestalter zur Prostitutionsausübung auf 21 Jahre erhöht wird. Im Frauenausschuss des Europaparlaments habe ich mich darüber hinaus für eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten eingesetzt, um den europaweiten Kampf gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel voranzutreiben.

2. Europaparlament fordert besseren Schutz von Frauen vor Gewalt

Im Rahmen meiner Reisen als Delegationsvorsitzende für die Arabische Halbinsel und als Mitglied des Frauenausschusses im Europäischen Parlament thematisiere ich regelmäßig, dass jede Art der Gewalt gegen Frauen und Mädchen unter strenge Strafe gestellt wird. Gewalt gegen Frauen bleibt ein drängendes politisches Thema. Eine aktuelle Studie der Europäischen Agentur für Grundrechte ergab, dass jede dritte Frau in Europa zwischen 15 und 74 schon einmal Opfer von Gewalt geworden ist. Demnach sind 62 Millionen Frauen betroffen.

3. Frauen in Führungspositionen

Den im November 2012 von der EU-Kommission vorgelegten Gesetzgebungsvorschlag zur Gewährleistung einer ausgewogenen Vertretung von Frauen und Männern unter den nicht-geschäftsführenden Aufsichtsratsmitgliedern börsennotierter Unternehmen habe ich bei der Schlussabstimmung im Europäischen Parlament abgelehnt. Nicht jedes europäische Problem muss auf europäischer Ebene gelöst werden.

Die Richtlinie sieht vor, dass bis zum Jahr 2020 40% der Aufsichtsratsmitglieder börsennotierter Unternehmen dem unterrepräsentierten Geschlecht angehören sollen.  Die Unternehmen sollen bei den Berufungen in ihre Aufsichtsräte künftig durch ein Verfahren sicherstellen, dass die Auswahl der Kandidaten auf der Grundlage eines Vergleichs der Qualifikationen nach klaren Kriterien erfolgt. Kleine und mittelständische Unternehmen sind jedoch vom Anwendungsbereich der Richtlinie ausgenommen.

49. KW 2019
Ausschusswoche, Brüssel

4. Dezember 2019
Kuratoriumssitzung der TÜV SÜD Stiftung

50. KW 2019
Fraktionswoche, Brüssel

9. Dezember 2019
CSU-Parteivorstandssitzung, München

11. Dezember 2019
Podiumsdiskussion im Haus der Bayerischen Wirtschaft, Kooperationsveranstaltung des BR und der vbw „Industrie in Gefahr – Herausforderungen an die Politik“
Livestream auf BR24 und vbw-bayern.de

13. Dezember 2019
Sitzung des Hochschulrats der Hochschule München

51. KW 2019
Plenarwoche, Straßburg



 
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