Traditionen stärken – Zukunftsperspektive für die Landwirtschaft ausbauen

Die bäuerliche Landwirtschaft prägt das Bild unserer oberbayerischen Heimat. Die Vielfalt der landwirtschaftlichen Familienbetriebe mit ihren gesunden Lebensmitteln, artgerechter Tierhaltung und der Pflege der Kulturlandschaft muss aufrechterhalten werden.

Bei der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die wir im Parlament kürzlich beschlossen haben, haben wir den Mitgliedstaaten in vielen Bereichen Gestaltungsspielraum gegeben, z.B. bei den sogenannten Greening-Flächen. Wir haben durchgesetzt, dass bayerische Betriebe einen Zuschlag auf die Direktzahlungen für die ersten Hektare erhalten. Kleinere Bertriebe werden von Greening-Auflagen und Cross-Compliance-Kontrollen befreit und erhalten eine zusätzliche Förderung. Auch Junglandwirte, die jünger als 40 Jahre sind, erhalten in den ersten fünf Jahren der Niederlassung eine um 25% höhere Basisprämie. Für eine praxistaugliche Umsetzung muss nun in Deutschland und beim Vollzug in Bayern gesorgt werden.

Die Interessen unserer bäuerlichen Landwirtschaft müssen wir auf europäischer Ebene auch im Rahmen von WTO-Verhandlungen oder Verhandlungen zu Freihandelsabkommen im Auge behalten. Durch Verträge mit Drittstaaten darf es nicht zu einer Absenkung unserer hohen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards kommen.

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6./7. September 2019
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