Spitzenergebnis für FU-Landesvorsitzende Angelika Niebler

FU-Landesvorsitzende nahezu einstimmig wiedergewählt

Mit überwältigender Mehrheit von 99,24 Prozent ist Dr. Angelika Niebler am Samstag auf der Landesversammlung der Frauen-Union Bayern in Coburg als FU-Vorsitzende wiedergewählt worden. Dieses Ergebnis ist in der Geschichte der Frauen-Union einmalig. Angelika Niebler, die vom CSU-Parteivorsitzenden Horst Seehofer für das Amt der stellvertretenden Parteivorsitzenden vorgeschlagen wird, toppte damit ihr sehr gutes Wahlergebnis von vor zwei Jahren von 98,9 %. Sie bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und versprach: „Die Frauen-Union ist bereits eine starke Arbeitsgemeinschaft in der CSU! Das großartige Ergebnis motiviert mich, weiter dafür zu werben, dass die Frauen-Union Bayern bald die stärkste Arbeitsgemeinschaft der CSU wird.“

Schwerpunkt der Landesversammlung war die Asyl- und Migrationspolitik. In mehreren Anträgen forderten die Delegierten, dass die Werte unserer christlich-abendlichen Kultur und die Errungenschaften der Gleichberechtigung als nicht verhandelbar gelten. „Wir müssen unsere EU-Außengrenzen sichern, Fluchtursachen bekämpfen und den Zuzug der Menschen, die zu uns kommen, verlangsamen und begrenzen. Nur dann kann Integration gelingen! Es muß auch klar sein, dass unsere Spielregeln gelten. Unsere Werte sind nicht verhandelbar“, forderte Niebler in ihrer Rede vor den Delegierten: „Unsere Frauen sind in großer Sorge, dass sich schleichend die gleichen Rechte für Mann und Frau, unsere Umgangsformen oder unsere Kleiderordnung ändern. Wir wollen, dass unsere Töchter auch in Zukunft angstfrei im Minirock auf der Straße laufen dürfen“, appellierte Niebler: „Deutschland darf seine Leitkultur selbstbewusst vertreten.“

Sozialministerin Emilia Müller, die am zweiten Tag der FU-Landesversammlung nach Coburg gekommen war, schilderte die Dramatik der aktuellen Situation: „Täglich kommt ein Tross von 7.000 bis 10.000 Asylsuchenden nach Bayern. Wir sind nicht an der Grenze des guten Willens, wir sind an der Grenze der logistischen Machbarkeit!“, erklärte die Ministerin. Sie hob das ehrenamtliche Engagement der Frauen in der CSU hervor: „Wichtig ist, dass wir schnell und konsequent die Integration der Bleibeberechtigten beginnen. Unsere FU-Frauen leisten dazu einen entscheidenden Beitrag in den Kommunen. Flüchtlinge müssen unsere Werteorientierung und unsere Kultur akzeptieren. Dazu zählt vor allem auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.“

In den FU-Landesvorstand wurden weiter gewählt: Als Stellvertreterinnen Barbara Lanzinger, MdB, mit 94,84 Prozent, Dr. Anja Weisgerber, MdB, mit 92,05 Prozent, Petra Guttenberger, MdL, mit 85,46 Prozent und Daniela Ludwig, MdB, mit 84,17 Prozent; Karin Renner und Iris Eberl als Schatzmeisterinnen sowie Gudrun Zollner, MdB, und Sabine Habla als Schriftführerinnen. Beisitzerinnen sind: Dr. Astrid Freudenstein, MdB, Barbara Haimerl, Dr. Sabine Loritz, Walburga von Lerchenfeld, Stefanie Moser, Heike Maas, Petra Oberhäuser, Sabine Saam, Monika Schenk Gräfin von Stauffenberg, Kerstin Schreyer-Stäblein, MdL.