Hackerangriff zeigt, wie dringlich der Cybersecurity-Act der EU ist

„Der im Dezember vergangenen Jahres beschlossene Cybersecurity-Act der EU ist anlässlich des Daten-Hacks prominenter Personen aus Deutschland aktueller denn je.

Durch den umfassenden Hackangriff wird nur allzu deutlich, wie unsicher die privatesten Daten vieler Internetnutzer sind. Kein Geheimdienst steckt hinter dem Diebstahl der Daten, sondern ein junger Einzeltäter ohne entsprechende Ausbildung im Bereich Informatik.

Der 20-Jährige hat sich die notwendigen Kenntnisse für den Datenklau im Internet selbst beigebracht: So einfach darf es einfach nicht sein, an private Details von Personen zu gelangen.

Um mehr Sicherheit im Cyberspace zu gewährleisten, müssen wir die Industrie dazu anhalten, Sicherheitslücken zu vermeiden sowie rigoros zu schließen. Das EU-Parlament hat aus diesem Grund bereits eine einheitliche europaweite Zertifizierung von smarten Geräten und Dienstleistungen mit dem neuen ‚Cybersecurity-Act‘ auf den Weg gebracht.

Außerdem müssen die Hersteller künftig darüber informieren, wie Nutzer selbst durch Updates oder Änderung von Standardeinstellungen ihrer smarten Produkte die Sicherheit online erhöhen können.

Jeder Einzelne ist Teil des Sicherheitssystems und kann seinen Beitrag leisten, die Sicherheit der eigenen smarten Geräte zu verstärken.“

Hintergrund:
Am 11. Dezember 2018 einigte sich das EU-Parlament mit den Mitgliedstaaten auf ein neues Cybersicherheitspaket. Die EU-Cybersicherheitsagentur ENISA wird dadurch personell und finanziell aufgestockt und die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten im Bereich Cybersicherheit wird intensiviert. Es wird künftig für IT-Geräte europaweit einheitliche Zertifizierungen geben und zudem soll eine bessere Information der Nutzer den individuellen Schutz im zunehmend vernetzten Alltag erhöhen. Die Zertifizierungen erfolgen zunächst freiwillig. Bis 2023 soll die Kommission dann evaluiert haben, inwieweit ein freiwilliges Schema verpflichtend werden soll.

Erschienen am 8. Januar 2018

18. März 2019
CSU-Regionalkonferenz in Rosenheim

20. März 2019
Keynote bei einer Restrukturierungs-Tagung von CNAJMJ in Frankreich, Paris

21. März 2019
Bürgerforum des Münchner Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments mit den MdEPs Maria Noichl und Prof. Dr. Klaus Buchner, Stadthalle Germering

23. März 2019
Klausurtagung der Mittelstands-Union, Bezirksverband Oberbayern

23. März 2019
Starkbieranstich des CSU-Ortsverbandes Teisendorf

24. März 2019
Frühlingsempfang des CSU-Ortsverbandes Landsberg

25. März 2019
SCSU-Parteivorstandssitzung



Standpunkt

Warum wir in der EU eine Urheberrechtsreform brauchen

  • Wir wollen unsere Kreativen - Musiker, Künstler, Journalisten, Autoren, Filmemacher und andere - schützen. Sie müssen die Chance haben, mit ihren Werken Geld zu verdienen. Die großen Internetplattformen sind in der Verantwortung, Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden.
  • Der Zugang zu Inhalten im Netz wird nicht eingeschränkt, Natürlich können Artikel auch weiterhin verlinkt werden. Links werden auch nicht besteuert. Wer Gegenteiliges behauptet, hat die Vorschläge nicht gelesen oder lügt bewusst!
  • Wir wollen Presseverlage stärken, indem diese künftig ein eigenes Recht haben, das sie gegenüber den großen Internetplattformen geltend machen können. Hierdurch stärken wir die Medienvielfalt und schaffen eine faire Verhandlungsbasis zwischen Presseverlegern und Suchmaschinen.

Worum geht es bei der Urheberrechtsreform?

Selten war ein Gesetzesentwurf im Europäischen Parlament so umstritten wie die Reform des Urheberrechts. Vor nunmehr fast 2 Jahren hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag vorgelegt, das europäische Urheberrecht aus dem Jahr 2001 an die technologischen Entwicklungen anzupassen.

Wofür steht die EVP-Fraktion?

Lesen Sie mehr...