Im Parlament

Seit 1999 bin ich Mitglied des Europäischen Parlaments, gewählt über die CSU-Liste.

Die CSU gehört der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) an, dem Zusammenschluss aller christ-sozialen und christ-demokratischen Gruppen im Europäischen Parlament. Mit 218 von 751 Mitgliedern ist die EVP die größte Fraktion im Europäischen Parlament.

Seit meinem Einzug in das Europäische Parlament im Jahre 1999 bis Mai 2014 war ich parlamentarische Geschäftsführerin der CSU-Europagruppe und der CDU/CSU-Gruppe. Seit Juni 2014 bin ich Vorsitzende der CSU-Europagruppe und Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe und gehöre damit weiterhin dem Vorstand der EVP-Fraktion an. Die CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament ist mit 34 Abgeordneten die größte nationale Delegation.

Das Europäische Parlament berät legislative Vorschläge vor den Lesungen im Plenum in den jeweils zuständigen Fachausschüssen. Seit 1999 bin ich ordentliches Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie sowie seit 2004 des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter. Ferner gehöre ich als stellvertretendes Mitglied dem Rechtsausschuss an. Von 2007 bis Mitte 2009 war ich zudem Vorsitzende des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie.

Von 2009 bis 2014 leitete ich die Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zur arabischen Halbinsel, der ich in dieser Legislaturperiode als ordentliches Mitglied angehöre. Zudem bin ich stellvertretendes Mitglied der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei; nähere Informationen über die Interparlamentarische Delegation für die Beziehungen zur arabischen Halbinsel erhalten Sie hier.

Seit Jahren engagiere ich mich schließlich in Brüssel und Straßburg als Schirmherrin der Europäischen Stiftung für Frühgeborene und Neugeborene mit Erkrankungen (EFCNI) für die Unterstützung von Familien mit Frühchen. Dazu gründete ich gemeinsam mit meinem Kollegen, dem Kinderarzt Dr. Peter Liese, eine Interessensgruppe im Europäischen Parlament. Durch diese Initiative soll die Thematik von Frühgeburten auf politischer Ebene in Europa, aber auch in den einzelnen EU-Staaten, mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung finden.

16. November 2018
Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag an einer Grundschule

19. November 2018
Sitzung des Parteivorstands der CSU

19. November 2018
Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsbeirats Bayern



Standpunkt

Warum wir in der EU eine Urheberrechtsreform brauchen

  • Wir wollen unsere Kreativen - Musiker, Künstler, Journalisten, Autoren, Filmemacher und andere - schützen. Sie müssen die Chance haben, mit ihren Werken Geld zu verdienen. Die großen Internetplattformen sind in der Verantwortung, Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden.
  • Der Zugang zu Inhalten im Netz wird nicht eingeschränkt, Natürlich können Artikel auch weiterhin verlinkt werden. Links werden auch nicht besteuert. Wer Gegenteiliges behauptet, hat die Vorschläge nicht gelesen oder lügt bewusst!
  • Wir wollen Presseverlage stärken, indem diese künftig ein eigenes Recht haben, das sie gegenüber den großen Internetplattformen geltend machen können. Hierdurch stärken wir die Medienvielfalt und schaffen eine faire Verhandlungsbasis zwischen Presseverlegern und Suchmaschinen.

Worum geht es bei der Urheberrechtsreform?

Selten war ein Gesetzesentwurf im Europäischen Parlament so umstritten wie die Reform des Urheberrechts. Vor nunmehr fast 2 Jahren hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag vorgelegt, das europäische Urheberrecht aus dem Jahr 2001 an die technologischen Entwicklungen anzupassen.

Wofür steht die EVP-Fraktion?

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