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Oktober 2012/1

 

Europa ist mehr als der Euro - Europa ist ein Kontinent der Vielfalt

 

Rückblickend war die diesjährige Feier zum Tag der deutschen Einheit auch ein Festakt für Europa: Die Deutsche Einheit wäre ohne Europa nicht möglich gewesen und Europa wiederum nicht ohne die deutsche Einheit. Dies war beim Festakt in München deutlich zu spüren ebenso wie bei den vielen Begegnungen mit unseren Bürgern und Gästen in Bayern, die anlässlich der Feierlichkeiten am Tag der deutschen Einheit nach München angereist waren. Eine Einheit und gemeinsame Identität - trotz Vielfalt und föderaler Strukturen - das leben wir Deutsche und damit sind wir auch Vorbild für Europa. Denn die föderale Struktur ist unsere deutsche Erfolgsgeschichte; sie ist auch ein wichtiges Signal für ein zusammenwachsendes Europa. Und Europa hat neben seiner Vielfalt einen fulminanten Exportschlager: Die europäische Idee mit seinen demokratischen Werten. Die gilt es, in die Welt zu transportieren.

 

Beim Festakt in der bayerischen Staatsoper in München am Tag der Deutschen Einheit erinnerte Bundestagspräsident Norbert Lammert an die, wie er es nannte, europäische Dimension: „Europa ist mehr als eine Verwaltung, mehr als die häufig zu Unrecht gescholtene Bürokratie, mehr als Richtlinien, sogar mehr als Verträge und sie ist auch mehr ist als der Euro.“ Lammert signalisierte Verständnis, dass die aktuelle Lage nicht euphorisierend  wirkt: „Wer heute Meldungen über Europa verfolgt, muss fast den Eindruck gewinnen, es geht meist um Geld, scheinbar nur um Geld, jedenfalls immer wieder und um immer mehr Geld, um Schulden und Tilgung, Schuldenschnitte und ihren Umfang. Und es geht um immer wieder neue, endlose, schwierige, lästige Verhandlungen, die kaum beendet schon wieder mit erhöhtem Einsatz neu aufgenommen werden müssen.“ Der Festredner verdeutlichte, dass die europäische Idee nicht auf ökonomische Fragen verkürzt werden darf. Er appellierte an die Bürger Europas, dass sie darüber diskutieren sollen, in welchem Europa sie leben wollen. So forderte Bundestagspräsident Norbert Lammert alle Staaten der Europäischen Union auf: „Zusammen mit unseren Nachbarn und Partnern in der Europäischen Gemeinschaft können und wollen wir sichern, was wir im Lied der Deutschen als unsere gemeinsamen Ziele proklamieren, Einigkeit, Recht und Freiheit.“

 

Die Geschichte der deutschen Einheit in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat gezeigt, zu welch beispielloser gelebter Solidarität wir Deutsche fähig sind und wie sehr es darauf ankommt, sich für ein gemeinsames Ziel anzustrengen. Diese Solidarität zeigen wir Deutsche gerade in der aktuellen Schuldenkrise durch die Unterstützung für die verschuldeten Länder. Solidarität darf aber nur in Anspruch nehmen, wer seinen eigenen Beitrag zur Krisenbewältigung leistet. Niemand kann dies besser nachvollziehen, als unsere ostdeutschen Mitbürger. Zu Recht zollte daher unser Ministerpräsident Horst Seehofer der Gastgeber des Festaktes, einen ganz besonderen Respekt den Ostdeutschen: Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen haben in bewundernswerter Weise die Chancen ergriffen aber auch harte Brüche, Anpassungsprozesse und Reformen gemeistert. Die Menschen in diesen Ländern haben unseren Respekt verdient.“

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