Bad Tölz / Wolfratshausen

„Erinnerungsort Badehaus“ in Wolfratshausen-Waldram

Im Mai habe ich den „Erinnerungsort Badehaus“ in Wolfratshausen-Waldram besucht.

Beeindruckend wird hier die Geschichte des Lagers Föhrenwald nachgezeichnet, in dem heimatlos gewordene Juden aus ganz Europa, die der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik entkommen waren, nach dem Zweiten Weltkrieg auf ihre Ausreise nach Israel warteten oder hofften, in einem anderen Land ein neues Leben beginnen zu können.

Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland stieg in vergangenen Jahren an. Wir in Europa müssen gemeinsam gegen Antisemitismus aufstehen.

Unser Spitzenkandidat Manfred Weber hat angekündigt, als Kommissionspräsident einen europäischen Pakt gegen Antisemitismus zu initiieren.

Wenzel-Meinl aus Geretsried beliefert berühmte Musiker aus der ganzen Welt

Berühmte Musiker aus der ganzen Welt kommen nach Geretsried zu Wenzel-Meinl, um ihr handwerklich gefertigtes Blasinstrument zu kaufen. Gerhard Meinl hat den handwerklichen Betrieb seiner Väter zu einem weltweit agierenden Unternehmen geführt. In den Werkstätten in Geretsried scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, der Geschäftsführer weiß jedoch genau, wie wertvoll das duale Ausbildungssystem in Deutschland ist. Bei meinem Besuch begrüßte er meine Ankündigung, dass es künftig das Erasmusprogramme auch für Lehrlinge gibt, so dass sie ihre Sprachkenntnisse für die Standorte in Frankreich, USA, China und Japan verbessern können.

Ortshauptversammlung in Geretsried

Abends ging es dann noch zur Ortshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Geretsried. Neben dem guten Ergebnis für Sabine Lorenz als CSU-Landratskandidatin holte der neue Bürgermeister Michael Müller bayernweit bei der Kommunalwahl das beste Stichwahlergebnis. Heute gab es viel Applaus, zahlreiche Ehrungen und viel Unterstützung für den Endspurt meines Wahlkampfs.

Angelika Niebler bei der Firma Disl mit Sabine Lorenz

Mit der CSU-Landratskandidatin Sabine Lorenz unterwegs auf Wahlkampftour in Bad Tölz/Wolfratshausen: nach vielen interessanten Gesprächen am Infostand besuchten wir die Dirndlschneiderei von Uschi Disl: die maßgeschneiderten Dirndl sind eine Augenweide und Handwerkskunst von höchstem Anspruch. Die Schneiderei Disl ist Ausbildungsbetrieb und Frau Disl eine Unternehmerin, wie man sie sich nur wünschen kann!

Lounge am See in Münsing

Keine Reden, keine programmatischen Erklärungen, sondern Zusammenkommen zu informellen Gesprächen in gemütlicher Runde. Dies ist die Idee von „Lounge am See“, zu der Sabine Lorenz, Kreisvorsitzende der Frauen-Union Bad Tölz – Wolfratshausen, zusammen mit der JU und dem CSU-Ortsverband Münsing eingeladen hatten. Für Gespräche standen Dr. Angelika Niebler, Landesvorsitzende der Frauen-Union Bayern, Martin Bachhuber, MdL, Alexander Radwan, Landtagsabgeordneter und Bundestagskandidat, Landtagskandidatin Dr. Ute Eiling-Hütig und Bezirkstagskandidat Thomas Schwarzenberger zur Verfügung. Die Resonanz war hervorragend. Neben den CSU-Mitgliedern waren auch viele interessierte Bürger aus Münsing und der Umgebung gekommen.

„Back to the roots“ – Besuch bei der Naturkäserei Tegernseer Land

„Back to the roots“ – zurück zu den wahren Wurzeln der Landwirtschaft ging Angelika Niebler auf Einladung der CSU-Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft (AGL) Miesbach, deren Jahreshauptversammlung dieses Jahr in der Naturkäserei TegernseerLand stattfand. Die Wahl des Ortes sei kein Zufall gewesen, denn die Käserei beweise vorbildlich, wie die Landwirtschaft wieder eine höhere Wertschätzung beim Verbraucher gewinnen könne, so der AGL-Vorsitzende Georg Hahn. „Der Verbraucher wird immer mehr zum Fairbraucher“, pflichtete ihm die oberbayerische Europaabgeordnete Angelika Niebler bei, deshalb sei es wichtig, dass die Landwirtschaft ihre ursprünglichen Werte – Qualität und Nachhaltigkeit – wieder stärker in den Vordergrund rücke.

Fast 70 Teilnehmer waren der Einladung der AGL Miesbach nach Kreuth gefolgt, um an der Führung durch die Naturkäserei TegernseerLand teilzunehmen. Das Besondere dort: der völlige Verzicht auf Zusatz- und Konservierungsstoffe. Genau so wie in früheren Zeiten wird hier zur Käseherstellung nichts weiter als frische Heumilch, Milchsäurebakterien, Lab, Salz und bei manchen Sorten Kräuter und Gewürze eingesetzt. Zur Gewinnung von Heumilch verfüttern die liefernden Bauern lediglich frisches Gras oder Heu an ihre Kühe und geben nur wenig Kraftfutter dazu. Da die Artenvielfalt der Wiesen und Weiden sowie die Bodenfruchtbarkeit durch die Heuwirtschaft optimal erhalten bleiben, wirkt sich die Fütterung positiv auf die Qualität der Milch und Milchprodukte aus.

Im anschließenden Referat beleuchtete Angelika Niebler Möglichkeiten, wie die Landwirtschaft auf politische Entscheidungen der EU Einfluss nehmen kann, und fragte, wo den Bauern der AGL Miesbach der Schuh drücke. „Wir sind zwar nur 16 Europaabgeordnete aus Bayern, aber dadurch, dass wir auch parteiübergreifend zusammenarbeiten, können wir viel erreichen – und wir entscheiden auch nicht selten gegen die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten“, erläuterte Angelika Niebler. So versprach sie, sich hinsichtlich der Gentechnik-Gesetzgebung auf europäischer Ebene gemeinsam mit den anderen EU-Abgeordneten aus Bayern für null Toleranz bei den Schwellenwerten für gentechnisch veränderte Organismen einzusetzen.

Gute Nachrichten für das Einheimischenmodell – Angelika Niebler besucht Kommunalpolitische Vereinigung in Bad Tölz

Für die zahlreich anwesenden Bürgermeister und stellvertretenden Bürgermeister hatte die oberbayerische CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler gute Nachrichten im Gepäck: Die Europäische Kommission hat die umfangreiche Stellungnahme der Bundesregierung zum Einheimischenmodell positiv aufgenommen. „Mein Eindruck ist, dass wir da etwas Vernünftiges hinbekommen“, so die Parlamentarierin. Wichtig sei, dass die Europäische Kommission keine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen Deutschland einleite – danach sehe es derzeit aber auch nicht aus.

Eingeladen zu dem Thema „Kippt Europa das Einheimischenmodell?“ hatte der Bad Heilbrunner Bürgermeister Thomas Gründl, Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CSU. Mit Ausnahme von Jachenau, Schlehdorf, Bichl und Benediktbeuem waren alle Rathauschefs oder deren Stellvertreter aus den Kommunen des Tölzer Südlandkreises der Einladung gefolgt. Thomas Gründl betonte an die oberbayerische Europaabgeordnete gerichtet: „Die Grundstückspreise auf dem freien Markt sind in unserer Gegend für junge Familien nicht mehr erschwinglich. Wir brauchen aber genau diese Familien für die künftige Entwicklung unserer Orte.“ Deshalb seien die Kommunen im Landkreis auf das Einheimischenmodell angewiesen.

Die Europäische Kommission hatte dieses kritisiert und die Bundesrepublik Deutschland wegen des Vorhandenseins solcher Programme u.a. in den Gemeinden Seeshaupt, Bernried und Weilheim gerügt. „Vor allem beanstandete die Kommission das Vergabekriterium der Örtlichkeit und damit eine Verletzung der Niederlassungsfreiheit“, erklärte Angelika Niebler. Im Einheimischenmodell wirkt sich in der Regel eine möglichst große Anzahl von Jahren, die ein Antragsteller schon durchgehend in einer Gemeinde wohnt oder arbeitet, positiv auf seinen Antrag aus – meist in Form eines Punktesystems, in dem verschiedene Aspekte, etwa auch Einkommen und Zahl der Kinder, berücksichtigt werden.

Vermutlich werde es darauf hinauslaufen, dass die Kommunen dem Punkt „Zahl der Jahre in der Gemeinde“ bei der Grundstücksvergabe nicht mehr so viel Gewicht beigemessen dürfen: „Aber das könnte man mit einem abgeänderten, umfangreichen Kriterienkatalog hinbekommen“, so die CSU-Europaabgeordnete weiter. Dienlich sein könnte da etwa die Mitgliedschaft bei der Feuerwehr, bei Rettungsdiensten, den Trachtlern oder Gebirgsschützen.